Ein katholischer Blick auf die heutige Zeit

Missionare, die sich evangelisieren lassen

Die Christen wissen, dass sie Missionare sein sollen, aber auch, dass ihr wichtigster Auftrag nicht darin besteht, anderen etwas zu geben, was wir besitzen und was wir geben sollten, sondern in den anderen und besonders in den Bedürftigen zu suchen, was sie brauchen.

Omnes

11. April 2017

Bankett

Warum will der Papst Francisco Hat er schon mehrmals die Worte seines Vorgängers Benedikt über die Evangelisierung wiederholt, als er erklärte, dass die Kirche durch Anziehung und nicht durch Proselytenmacherei wächst? Liegt es nicht in der Natur und im Auftrag der Kirche, Proselyten zu "erobern"? In Wirklichkeit sprechen die Worte Benedikts, die von seinem Nachfolger Franziskus aufgegriffen wurden, zu uns von einer Methode, die die Methode ist, die Gott immer hatte: nicht die Methode des Zwanges zur Freiheit. Nicht die der großen historischen Ereignisse, nicht die der außergewöhnlichen Interventionen, sondern die der Kommunikation im Flüstern des Windes, im Glanz der Schönheit, in der Anziehungskraft eines Lebens, das von sich selbst Zeugnis ablegt.

Wir können diese Überzeugung in der Geschichte der Kirche und in der Art und Weise, wie der christliche Glaube vermittelt wurde, entdecken. Aus der Perspektive von Franziskus ist es nützlich, einige Konsequenzen zu verstehen, vor allem diese: Der Gläubige weiß, dass er ein Missionar sein muss, aber dass seine Hauptaufgabe nicht darin besteht, jemandem etwas zu bringen, sondern ein Protagonist zu sein und anderen, die es brauchen, etwas geben zu können. Wenn wir zum Beispiel von den geographischen und existentiellen Peripherien sprechen, besteht die Mission nicht in erster Linie darin, unsere Verkündigung zu den Armen oder den Verzweifelten zu bringen, als ob sie etwas wäre, das wir selbst besitzen, und dass wir, weil wir Christen sind, geben, damit diejenigen, die es empfangen, evangelisiert werden können.

Die Perspektive ist eine andere und erfordert eine ständige Umkehr. Es ist die des Missionars, der an die Peripherie geht, um etwas zu suchen, das er braucht. Er geht, um das Antlitz Gottes in den Armen und Bedürftigen zu suchen, um evangelisiert zu werden, indem er das Fleisch Gottes in ihnen berührt. Jesus Christus. Der Papst hat es am 6. Januar sehr gut erklärt. Christen sind nicht diejenigen, die viel reden, lamentieren, Marketingstrategien studieren, um Menschen für ihr kirchliches "Unternehmen" zu gewinnen. Sie sind wie Bettler, die jeden Tag versuchen, Gott in der Begegnung mit den Bedürftigen zu begegnen. Und wie Kardinal Parolin kürzlich sagte, als er von den christlichen Wurzeln Europas sprach: "Von den Christen wird nicht erwartet, dass sie sagen, was sie tun sollen, sondern dass sie durch ihr Leben den Weg weisen"..

El milagro de la nieve

El «milagro de la nieve» que hoy recuerda Santa María la Mayor

Teresa Aguado Peña

Papst Mariä Himmelfahrt Jungfrau Castelgandolfo

Der Papst besingt in Mariä Himmelfahrt die Liebe und die Reinheit der Seele.

Redaktion Omnes

Eclipse

María, el eclipse y la ceguera de amor

Antonio Moreno

Merydemaría

MerydeMaria, joyas católicas de una joven emprendedora: «La Virgen María es la protagonista absoluta»

Teresa Aguado Peña

Coronación de la Virgen

El día que el Cielo se quedó sin aliento

Paloma López Campos

Enrique Gutiérrez Ríos

Científicos católicos: Enrique Gutiérrez Ríos

Omnes

La Encarnación Gil de Siloé, Retablo de Miraflores

Omnes

Científicos católicos: Antonio Ulloa

Omnes

La concepción virginal. «La Anunciación». Taller del Maestro del Flémalle

Omnes

Los nombres de Cristo Antonello da Messina, Cristo bendiciendo

Omnes