Ein katholischer Blick auf die heutige Zeit

Eine hohe Rechnung

Während in den so genannten entwickelten Ländern bereits über die Verteilung einer dritten Dosis des Impfstoffs gesprochen wird, sind in den meisten afrikanischen Ländern nicht einmal 2% der Bevölkerung geimpft. Dies ist ein Denkanstoß.

Maria Laura Conte

7 de Oktober de 2021

Man wird misstrauisch, wenn man in Afrika stundenlang unterwegs ist und Entfernungen zurücklegt, die an sich nicht so übertrieben wären, aber wegen der fehlenden guten Straßen ewig dauern: Vielleicht haben wir aus der Pandemie nicht viel gelernt. Vielleicht haben wir sie vergeudet, wenn in Europa und den so genannten entwickelten Ländern bereits von der Verteilung der dritten Dosis die Rede ist, während in den meisten afrikanischen Ländern noch nicht einmal 2% der Bevölkerung geimpft sind. Wenn wir an Afrika als etwas weit Entferntes denken. Vor allem, wenn hier in unserem Land dieses fehlende Bewusstsein kein Problem zu sein scheint.

Wir haben noch nicht gehört, wie dramatisch nah Wuhan sein kann. Oder wie wir von einer seltsamen Grippe betroffen sind, die sich ein Fremder Tausende von Kilometern entfernt eingefangen hat. Wie seine Gesundheit einen Prozess auslösen kann, der uns wochen- oder monatelang zu Hause festhält, uns die Arbeit wegnimmt, uns von unseren Lieben fernhält, unsere Kinder abschirmt und sie daran hindert, zu lernen, zu spielen und in Kontakt mit anderen aufzuwachsen. 

Wenn der G20-Gesundheitsgipfel, das Treffen der Vertreter der 20 reichsten Länder der Welt Anfang September, nur Hoffnungen geäußert und keinen präzisen Plan für die Verbreitung von Impfstoffen auf den Weg gebracht hat (601 TTP3T der Bevölkerung in den reichen Ländern sind geimpft, im Vergleich zu 1,41 TTP3T in den Ländern mit niedrigem Einkommen), bedeutet dies, dass die Pandemie wie frisches Wasser vorbeigegangen ist. Und wir schauen mit einem engen Blickfeld um uns herum, wodurch wir Teile der Realität verlieren, während sich die Variationen vervielfachen und wir es nicht einmal wagen, uns sicher zu fühlen.

Wenn Sie mit afrikanischen Kollegen zusammentreffen, die Entwicklungsprojekte leiten, versuchen Sie zu fragen: Warum werden die Menschen hier nicht wütend, warum fordern sie den Impfstoff nicht? Warum haben viele von ihnen fast Angst davor oder spüren nicht die Notwendigkeit? Denn - so die Antwort - es mangelt an angemessenen Informationskampagnen, und niemand kann es sich leisten, sie zu fördern, wenn die Impfstoffe nicht verfügbar sind. 

So klammern wir uns alle an die Ungewissheit, getäuscht von den wiedergewonnenen Freiräumen (dank des Impfstoffs), während in vielen afrikanischen Ländern Ausgangssperren bestehen bleiben, wie in Kenia, oder Schulen geschlossen bleiben, wie in Uganda. Situationen, die ihren Tribut fordern werden. Und nicht nur für sie. Für uns alle.

El milagro de la nieve

El «milagro de la nieve» que hoy recuerda Santa María la Mayor

Teresa Aguado Peña

Papst Mariä Himmelfahrt Jungfrau Castelgandolfo

Der Papst besingt in Mariä Himmelfahrt die Liebe und die Reinheit der Seele.

Redaktion Omnes

Eclipse

María, el eclipse y la ceguera de amor

Antonio Moreno

Merydemaría

MerydeMaria, joyas católicas de una joven emprendedora: «La Virgen María es la protagonista absoluta»

Teresa Aguado Peña

Coronación de la Virgen

El día que el Cielo se quedó sin aliento

Paloma López Campos

NGO

Im selben Boot

Maria Laura Conte

Ermüdete Wörter, Urlaubswörter

Maria Laura Conte

Ein Traum namens Libanon

Maria Laura Conte

ein Kind singt vor einem Mikrofon

Der Zauber der Stimme

Maria Laura Conte

Risiko im Frühjahr

Maria Laura Conte