Ein katholischer Blick auf die heutige Zeit

Kommentar zu den Lesungen des 32. Sonntags (B): Gott bittet um Leben, auch wenn es klein ist.

Andrea Mardegan kommentiert die Lesungen des 32. Sonntags im Jahreskreis und Luis Herrera hält eine kurze Videopredigt. 

Andrea Mardegan

3. November 2021

elias sarepta

Jesus lehrt im Tempel und "Eine große Menschenmenge hörte ihm mit Vergnügen zu". (Mk 12,37). Um seinen Zuhörern zu helfen, vor der Heuchelei falscher Verhaltensweisen zu fliehen, die nicht dem Herzen entsprechen, insbesondere in der Beziehung zu Gott, spricht er von den Schriftgelehrten. Mehrere von ihnen waren in langen Gewändern auf dem Tempelhof zu sehen. Er porträtiert sie äußerlich und innerlich: Sie lieben es, auf den Plätzen gegrüßt zu werden, die ersten Plätze in den Synagogen und bei Banketten zu haben. Aber sie verschlingen die Häuser der Witwen, die zu den ärmsten und schutzlosesten Menschen gehören. Sie beten ausgiebig, nur um gesehen zu werden. Sie suchen nicht Gott, sondern ihren eigenen Ruhm und ihre eigene Macht. Halten Sie sich von ihnen fern, machen Sie sie nicht nach.

Dann setzt sich Jesus hin. Es ist die Geste eines Königs auf seinem Thron und des Richters bei der Ausübung seines Urteils. Und er schaut auf die Leute, die Münzen für den Tempel werfen. Im ersten großen Hof, dem so genannten "Frauenhof", befanden sich dreizehn Kästen, in denen die verschiedenen Abgaben für das Heiligtum gesammelt wurden. Jesus beobachtet, "wie" die Menge mit Geld um sich wirft, sagt Markus. Er beobachtet sowohl die äußere als auch die innere Art und Weise, liest in den Herzen und kennt das Leben eines jeden. Das innere "Wie": Wirft er Geld, um gesehen zu werden, oder aus wahrer Liebe zu Gott und zu seiner Anbetung? Zum "Wie" gehört auch das "Wie viel". Er sieht, dass viele reiche Leute eine Menge Geld einwerfen. Dann sieht er eine Frau, die, fast heimlich, vielleicht aus Scham, nur zwei Münzen einwirft.

Markus erklärt seinen römischen Lesern, dass diese zwei Centimes einem "quadrante" entsprechen, einer kleinen römischen Bronzemünze von geringem Wert, ohne das Bildnis von Kaisern: Sie wurde so genannt, weil sie einem Viertel eines "Asses" entsprach. Aus der Preisliste in den Tavernen von Pompeji wissen wir, dass man für ein As ein halbes Kilo Brot kaufen konnte: Das könnte heute den Wert von eineinhalb Euro haben. Die zwei Münzen der Witwe entsprechen also zwei Zwanzig-Cent-Münzen des heutigen Euro. 

Er ruft seine Jünger, die abgelenkt sind, zu sich, um sie auf diese arme Frau hinzuweisen und ihnen den Wert ihrer Gabe zu erklären. Sie, sagt Jesus wörtlich im Griechischen von Markus, "Aus seiner Armut heraus warf er alles, was er hatte, sein ganzes Leben".. Jesus begegnete der Witwe von Nain und gab ihr ihren Sohn zurück, der ihr ganzes Leben war. Maria, seine verwitwete Mutter, wird auf dem Kalvarienberg das Leben ihres Sohnes, der ihr ganzes Leben war, Gott, dem Vater, darbringen. Und der Vater wird ihr den auferstandenen Sohn zurückgeben. Die Witwe von Zarephath gab ihr letztes Öl und ihr letztes Mehl, ihr ganzes Leben, dem Propheten Elia, und Gott vermehrte es ihr bis zum Ende der Hungersnot. Jesus muss auch etwas für die Witwe im Tempel getan haben. Gott möchte, dass jeder von uns, seinen Jüngern, von der Witwe lernt, sein ganzes Leben zu geben, und von Jesus, die Gesten der Geschöpfe nach seinem Blick zu bewerten.

Predigt zu den Lesungen des Sonntags 33. Sonntag

Der Priester Luis Herrera Campo bietet seine nanomiliaeine kurze, einminütige Reflexion zu diesen Lesungen.

El milagro de la nieve

El «milagro de la nieve» que hoy recuerda Santa María la Mayor

Teresa Aguado Peña

Papst Mariä Himmelfahrt Jungfrau Castelgandolfo

Der Papst besingt in Mariä Himmelfahrt die Liebe und die Reinheit der Seele.

Redaktion Omnes

Eclipse

María, el eclipse y la ceguera de amor

Antonio Moreno

Merydemaría

MerydeMaria, joyas católicas de una joven emprendedora: «La Virgen María es la protagonista absoluta»

Teresa Aguado Peña

Coronación de la Virgen

El día que el Cielo se quedó sin aliento

Paloma López Campos

Jesus, vergiss mich nicht! Hochfest unseres Herrn Jesus Christus, König des Universums

Andrea Mardegan

Nicht ein Haar von eurem Haupt soll verloren gehen. 33. Sonntag in der gewöhnlichen Zeit (C)

Andrea Mardegan

Mit dem Glauben an den Gott der Lebenden. 32. Sonntag in der gewöhnlichen Zeit (C)

Andrea Mardegan

santos

Heiligkeit bedeutet, Gott handeln zu lassen. Hochfest Allerheiligen

Andrea Mardegan

bibel

Der Blick Jesu auf unser "Heute". 31. Sonntag in der gewöhnlichen Zeit (C)

Andrea Mardegan