Ein katholischer Blick auf die heutige Zeit

Obdachlose und Organisationen prangern die Hindernisse beim Verlassen der Obdachlosigkeit an

Die 29. Ausgabe der Obdachlosenkampagne konzentrierte sich auf die zahlreichen Hindernisse, mit denen Obdachlose konfrontiert sind, wenn sie aus der Obdachlosigkeit herauskommen und Zugang zu Sozialhilfe erhalten wollen.

Maria José Atienza

28 de Oktober de 2021

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Foto. Bild des Marsches der Obdachlosen in Madrid.

Der November und das kalte Wetter führen uns die schreckliche Situation der Obdachlosen wieder einmal vor Augen. Dieses Jahr unter dem Motto "Kein Ausweg? Verloren in einem Sozialschutzsystem, das nicht schützt".Die am Obdachlosentag in Madrid beteiligten Verbände und Dienste, der vom FACIAM-Netzwerk koordiniert wird, haben sich zusammengeschlossen, um die Obdachlosenkampagne 2021 öffentlich vorzustellen.

Etwa 40.000 Menschen in Spanien sind ohne Wohnung. Hinzu kommen 2.500.000 Menschen, die sich aufgrund der Auswirkungen der Krise in unserem Land in einer äußerst prekären Lage befinden.

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Auf der Pressekonferenz, die die Caritas in Madrid einberufen hat, um diese Situation anzuprangern, waren die Aussagen von Carlos zu hören, der aus einer guten wirtschaftlichen Situation heraus in seinem Auto leben musste, oder von María Jesús, einer obdachlosen Frau, die nach einem Schlaganfall in ein Heim kam, nachdem sie jahrelang auf der Straße und in Wohnheimen gelebt hatte.

Neben der Unsicherheit und Unzuverlässigkeit der Obdachlosigkeit ist das Leben dieser Menschen mit weiteren Hindernissen verbunden, wie z. B. Schwierigkeiten beim Zugang zum Gesundheitssystem, zur Beschäftigung oder zu angemessenem Wohnraum, oder mit administrativen Hürden bei der Legalisierung ihrer Situation oder beim Zugang zu einem garantierten Einkommen oder anderen Sozialleistungen. Daher auch der Slogan und das Bild der diesjährigen Kampagne, das eine Person in einem scheinbar ausweglosen Labyrinth zeigt.

Ihre Forderungen: Wirksame Politik und gesellschaftliches Mitgefühl

Organisationen und Menschen, die von Obdachlosigkeit betroffen sind, betonen die Notwendigkeit, Obdachlosigkeit sichtbar zu machen und die Hindernisse aufzuzeigen, mit denen sie konfrontiert sind, um dieser Situation der sozialen Ausgrenzung zu entkommen. Sie prangern auch an, dass das derzeitige Sozialschutzsystem nicht ausreichend ist. In diesem Sinne, so Enrique Domínguez, Leiter der Obdachlosenkampagne von Cáritas Española, "haben mehr als 700.000 Menschen, die von Cáritas begleitet werden, nicht das Geld, um für Unterkunft oder Versorgung zu bezahlen, und 20% der unterstützten Familien waren gezwungen, umzuziehen". Aus diesem Grund forderte er eine "verstärkte öffentliche Politik, die angemessen ist und sich auf die am meisten gefährdeten Menschen konzentriert", um die Situation zu bewältigen.

Sowohl die Organisationen als auch die Menschen, die sich in dieser Situation befinden, fordern erneut, dass die Bürgerinnen und Bürger nicht nur die Realität der Obdachlosen kennen, sondern auch Solidarität und Empathie mit ihnen zeigen und ihre Stimme erheben, um Gerechtigkeit zu fordern und eine Gesellschaft aufzubauen, in der alle Menschen zählen.

Im Rahmen der für diesen Tag, der in der spanischen Kirche am 31. Oktober begangen wird, entwickelten Aktionen versammelten sich am Morgen des 28. Oktober Obdachlose in Begleitung zahlreicher Organisationen zu einem Marsch von der Plaza de Callao zur Puerta del Sol in Madrid, wo sie sich zur Verlesung eines Manifests versammelten.#DigamosBasta #NadieSinHogar #SinHogarSinSalida um die Entwicklung des Tages zu verfolgen.

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