Papst in Luxemburg: "Wo ein bedürftiger Mensch ist, da ist Christus".

Bei einem Treffen mit der katholischen Gemeinde in Luxemburg forderte Papst Franziskus die Anwesenden auf, mit Freude hinauszugehen, um zu evangelisieren und die Bedürftigsten nicht im Stich zu lassen.

Bild von Paloma López Campos

27. September 2024

2 min de lectura
Papst Franziskus Luxemburg

Papst Franziskus grüßt die Menschen, die ihn in den Straßen Luxemburgs empfangen haben (CNS photo / Lola Gomez)

Papst Franziskus traf sich mit Mitgliedern der katholische Gemeinde von Luxemburg bei seinem Besuch in diesem Land. In seiner Rede schloss er sich der Feier des "Marianischen Jubiläums an, mit dem die Kirche Luxemburgs vier Jahrhunderte der Verehrung Marias, der 'Trösterin der Betrübten', der Schutzpatronin des Landes, gedenkt".

Gerade wegen dieses Jubiläums ermutigte der Papst die Katholiken, "die Mutter Gottes zu bitten, uns zu helfen, "...dem Willen Gottes immer treuer zu sein...".Missionarebereit, die Freude des Evangeliums zu bezeugen", indem wir unser Herz dem seinen angleichen, "um uns in den Dienst der Brüder und Schwestern zu stellen".

Luxemburg, gemütliches Haus

In diesem Sinne wollte der Heilige Vater drei Begriffe hervorheben: "Dienst, Mission und Freude". In Bezug auf den Dienst betonte Franziskus das "Willkommen" als einen Geist "der Offenheit für alle", der "keine Art von Ausgrenzung zulässt". Der Papst lud dann die Katholiken Luxemburgs ein, "Ihr Land weiterhin zu einem gastfreundlichen Haus für alle zu machen, die an Ihre Tür klopfen und um Hilfe und Gastfreundschaft bitten".

Zur Mission sagte Franziskus, die Kirche in Luxemburg dürfe sich nicht "traurig, resigniert und nachtragend in sich selbst zurückziehen", sondern müsse "die Herausforderung annehmen, in Treue zu den Werten von immer, die Wege der Evangelisierung neu zu entdecken und neu zu bewerten". Dazu ist es unerlässlich, "Verantwortlichkeiten und Dienste zu teilen und gemeinsam als eine Gemeinschaft zu gehen, die die Synodalität verkündet und zu einer dauerhaften Form der Beziehung unter ihren Mitgliedern macht".

Der Heilige Vater betonte, dass "die Liebe uns dazu drängt, das Evangelium zu verkünden, indem wir uns den anderen öffnen, und dass die Herausforderung der Verkündigung uns als Gemeinschaft wachsen lässt, indem sie uns hilft, die Angst zu überwinden, neue Wege zu gehen, und uns dazu drängt, den Beitrag der anderen mit Dankbarkeit anzunehmen".

Freudiger und "tanzender" Glaube

Zum Thema Freude sagte der Papst schließlich, dass der katholische Glaube "fröhlich ist, 'tanzend', weil er uns zeigt, dass wir Kinder eines Gottes sind, der ein Freund der Menschen ist, der will, dass wir glücklich und vereint sind, und dass ihn nichts glücklicher macht als unsere Rettung".

Franziskus warnte auch, dass "die Kirche von diesen traurigen, langweiligen, langgesichtigen Christen verletzt wird. Das sind keine Christen. Er rief die Katholiken auf, "die Freude des Evangeliums zu haben" und "die Fähigkeit zu vergeben nicht zu verlieren".

Der Papst verabschiedete sich von den Katholiken Luxemburgs und dankte den "Männern und Frauen des geweihten Lebens", den "Seminaristen, Priestern, allen" für ihre Arbeit. Abschließend unterstrich er noch einmal den am häufigsten wiederholten Gedanken seines kurzen Besuchs: "Wo ein Bedürftiger ist, da ist Christus", deshalb ist es wichtig, mit ihm zu teilen, was man hat.

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