Der Papst ermutigt die Kirche und die Gesellschaft, "niemanden auszuschließen".

Papst Franziskus betonte während seiner Angelus-Meditation, dass "Gott uns nicht auf Distanz hält", so dass die Katholiken seinem Beispiel folgen müssen, um Menschen "ohne Etiketten" willkommen zu heißen und zu lieben.

Bild von Paloma López Campos

30 de Juni de 2024

2 min de lectura
Papst Franziskus

Papst Franziskus begrüßt die auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen (CNS photo / Vatican Media)

Während der Angelus Am Sonntag, den 30. Juni, hat Papst Franziskus auf der Grundlage der Evangelium des TagesDie Tatsache, dass Jesus zwei Frauen berührte, die nach dem jüdischen Gesetz als unrein galten, wurde hervorgehoben.

Christus, so der Pontifex, "wendet sich gegen eine falsche religiöse Vorstellung, nach der Gott die Reinen von den Unreinen trennt. Gott als unser Vater macht keine solche Unterscheidung, "denn wir sind alle seine Kinder, und die Unreinheit kommt nicht von der Nahrung, der Krankheit oder gar dem Tod, sondern die Unreinheit kommt von einem unreinen Herzen".

Gott hält uns nicht auf Distanz

Das ist die Lehre, die wir aus diesem Abschnitt des Evangeliums ziehen müssen, erklärte der Papst. "Angesichts der Leiden des Körpers und des Geistes, angesichts der Wunden der Seele, angesichts von Situationen, die uns überwältigen, und sogar angesichts der Sünde hält Gott uns nicht auf Distanz, Gott schämt sich nicht für uns, Gott richtet uns nicht. Was der Herr tut, so Franziskus, ist, sich zu nähern, "sich berühren zu lassen und uns zu berühren", denn auf diese Weise rettet er uns vor dem Tod.

Christus, so der Heilige Vater, schaut jeden Christen an und sagt: "Ich habe alle Folgen der Sünde erlitten, um euch zu retten". Und damit wird der Gläubige mit Hoffnung erfüllt.

Angesichts dieser Tatsache ermutigte der Papst alle, sich zu fragen: "Glauben wir, dass Gott so ist? Lassen wir uns vom Herrn, von seinem Wort, von seiner Liebe berühren? Treten wir in eine Beziehung zu unseren Brüdern und Schwestern ein, indem wir ihnen die Hand reichen, um sie aufzurichten, oder halten wir Abstand und stempeln die Menschen nach unserem Geschmack und unseren Vorlieben ab?

Franziskus schloss seine Meditation mit der Bitte, "auf das Herz Gottes zu schauen, damit die Kirche und die Gesellschaft niemanden ausschließen, niemanden ausgrenzen, niemanden als 'unrein' behandeln, damit jeder mit seiner eigenen Geschichte aufgenommen und geliebt wird, ohne Etikett, ohne Vorurteil, damit er ohne Adjektive geliebt wird".

Der Papst, die Protomartyrer und der Frieden

Nach dem Angelusgebet wollte der Papst "die Kinder des Missionskreises 'Misyjna Jutrzenka'" aus Polen und die Pilger "aus Kalifornien und Costa Rica" begrüßen. Er erwähnte auch "die Töchter der Kirche" und "die Jungen von Gonzaga, in Mantua".

Wie üblich betete der Heilige Vater für den Frieden und legte dieses Anliegen in die Hände des Heiligsten Herzens Jesu. Er erinnerte auch an die römischen Proto-Märtyrer und wies darauf hin, dass "auch wir in Zeiten des Martyriums leben, mehr noch als in den ersten Jahrhunderten". Er wollte eine Botschaft der Unterstützung an alle Christen senden, die Verfolgung und Gewalt erleiden, weil sie ihren Glauben leben, und bat alle Katholiken, sie zu unterstützen und sich "von ihrem Zeugnis der Liebe zu Christus inspirieren zu lassen".

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