Ein katholischer Blick auf die heutige Zeit

Papst Franziskus gibt Urbi et Orbi den Segen und fährt im Papamobil über den Platz

Der Papst überrascht alle und bleibt eine Stunde lang auf dem Petersplatz.

Redaktion Omnes

20. April 2025

urbi et orbi
Der Papst bei der Erteilung des Segens. ©Foto: CNS/Lola Gomez

Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich am Ostersonntag nach Angaben des Vatikans mehr als 35.000 Menschen auf dem Petersplatz, um die Ostermesse zu feiern. Die Liturgie wurde geleitet von Kardinal Angelo ComastriErzpriester Emeritus des Petersdoms und Generalvikar Emeritus Seiner Heiligkeit für die Vatikanstadt. Die Feier endete mit dem traditionellen Segen Urbi et Orbi auf dem zentralen Balkon der Vatikanbasilika.

Der Auftritt des Papstes und seine Botschaft

Papst Franziskus betrat den Segensbalkon über eine Rampe, sichtlich gebrechlich, im Rollstuhl und ohne Sauerstoffunterstützung. Die Öffnung des roten Vorhangs des Balkons verzögerte sich überraschend leicht um drei Minuten, ungewöhnlich für eine sekundengenaue Zeremonie.

Die Wartezeit wurde jedoch mit dem Erscheinen des Papstes aufgelöst, der die Anwesenden mit "Liebe Brüder und Schwestern, frohe Ostern" begrüßte, bevor er die Verlesung der Osterbotschaft an Mgr. Diego Ravelli, den Leiter der päpstlichen Liturgiefeier, übergab.

Ein Blick auf die verwundete Welt

Die Botschaft enthielt traditionsgemäß einen Aufruf zu weltweitem Frieden und Versöhnung. Franziskus zeigte sich besorgt über die zahlreichen Konfliktherde, von der Gewalt gegen Frauen bis zu den Kriegen im Nahen Osten und den Konflikten im Nahen Osten. GazaDie EU ist auch besorgt über das besorgniserregende Anwachsen des Antisemitismus in der Welt.

Nach der Ansprache wurden die Gläubigen an die Möglichkeit erinnert, den vollkommenen Ablass zu erlangen, und der Papst erteilte den Schlusssegen. Trotz seines angeschlagenen Gesundheitszustandes tat er dies mit klarer Stimme.

Insgesamt blieb Francisco etwa 20 Minuten lang auf dem Balkon, ohne sichtbare Ermüdungserscheinungen zu zeigen, was eine gewisse Stabilität seiner Genesung bestätigt.

Schließlich ging er zur Überraschung aller nach dem Segen hinunter auf den Platz und fuhr mit dem Papamobil herum, um die dort versammelten Gläubigen zu begrüßen. Logischerweise begrüßte er die Gläubigen nicht mit der Überschwänglichkeit, die bei dieser Art von Rundfahrt üblich ist, aber er verbrachte eine weitere halbe Stunde damit, den Platz bis zur Via della Conciliacione zu umrunden. Es war das erste Mal, dass der Papst seit seiner Einlieferung ins Krankenhaus mit dem Papamobil über den Platz fuhr.

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