Nächsten Samstag, den 11. Juli 2026, Borgo Laudato si'’, Im Päpstlichen Garten von Castel Gandolfo gelegen, wird es zum Schauplatz der Initiative “Mittagessen mit dem Papst”.
Im Rahmen des Papstaufenthalt In diesem Monat werden in jener Stadt an diesem Tag der Begrüßung und Brüderlichkeit etwa 200 Menschen aus der Diözese Rom, die sich in einer Situation sozialer Notlage befinden, zusammenkommen und die Gelegenheit haben werden, mit Papst Leo XIV. eine Mahlzeit einzunehmen.
Integrale Ökologie und Koexistenz
Die Veranstaltung bietet ein Programm, das Glaube, Natur und soziale Inklusion miteinander verbindet. Der Tag beginnt mit einer Eucharistiefeier, einschließlich der Liturgie zur Bewahrung der Schöpfung.
Im Anschluss daran haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich bei einem kurzen Empfang und Austausch auszutauschen. Danach folgt eine Führung durch die Anlage und das Projekt Borgo Laudato si'. Zum Abschluss der Veranstaltung findet ein gemeinsames Mittagessen mit dem Heiligen Vater statt.
Seelsorge für die Randgebiete
Diese Veranstaltung ist keine Einzelaktion, sondern der Höhepunkt einer jährlichen Initiative des Laudato si'-Zentrums für Fortgeschrittene Bildung. Das Projekt entstand aus der Erfahrung vom 17. August 2025, als der Heilige Vater ein ähnliches Essen mit armen Menschen in der Diözese Albano teilte.
Als Ergebnis dieses Treffens wurde beschlossen, jedes Jahr eine andere Diözese einzuladen, um Flüchtlingen, Migranten und Menschen in sozial fragilen Situationen einen Tag inmitten der Schönheit der Schöpfung und die Möglichkeit zu bieten, den Papst zu treffen.
Die diesjährige Ausgabe ist von großer kirchlicher Bedeutung, da sie das Ergebnis einer gemeinsamen Zusammenarbeit des Laudato si'-Zentrums für Höhere Bildung, des Dikasteriums für Nächstenliebe und des Bistums Rom ist. Gemeinsam haben sie eine einheitliche pastorale Initiative entwickelt, an der wichtige Organisationen und Pfarreien beteiligt sind, die den bedürftigsten Bürgern der italienischen Hauptstadt täglich Unterstützung bieten.
Unterstützung und Stellungnahmen der Behörden
Kardinal Fabio Baggio, Generaldirektor des Laudato si'-Zentrums für Höhere Bildung, betonte, dass dieser Raum geschaffen wurde, um zu demonstrieren, dass ’die Sorge um die Schöpfung und die Sorge um den Menschen eine einzige Mission bilden“. Baggio fügte hinzu, dass dieser Tag nach den Erfahrungen auf Lampedusa eine neue Etappe auf Leo XIV.s Weg an die Ränder unserer Zeit markiert.
Monsignore Luis Marín de San Martín, Präfekt des Dikasteriums für den Dienst der Nächstenliebe, betonte seinerseits, dass die Wahl des Papstes bekräftige, dass “Nächstenliebe sich in Nähe, Begegnung und Teilen ausdrückt”.
Ebenso erklärte Kardinal Baldassare Reina, Generalvikar Seiner Heiligkeit für die Diözese Rom, abschließend, dass das erklärte Ziel darin bestehe, die von Caritas und lokalen Vereinigungen unterstützten Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und die führende Rolle “denjenigen zurückzugeben, die allzu oft am Rande stehen”.
Zusammenarbeit zwischen Gemeinschaft und Unternehmen
Die Durchführung dieses Treffens wird von einem umfangreichen Hilfsnetzwerk unterstützt, zu dem Organisationen wie die Gemeinschaft Sant'Egidio, Caritas Diocesana Rom, das Astalli-Zentrum, die ACLI Rom und zahlreiche örtliche Pfarreien gehören.
Auf logistischer Ebene bedankten sich die organisierenden Institutionen beim Restaurant «L'Isola della Pizza» in Rom für die Bereitstellung des Mittagessens sowie bei der «Al Duomo Bar» in Albano Laziale für die Unterstützung des Begrüßungsfrühstücks für die Teilnehmer.

