Ein katholischer Blick auf die heutige Zeit

"Kirche für menschenwürdige Arbeit" fordert eine Politik zur Schaffung menschenwürdiger Arbeitsplätze

Die Träger der kirchlichen Initiative für menschenwürdige Arbeit werden sich in der Kampagne 2021 darauf konzentrieren, das politische, kirchliche und gesellschaftliche Bewusstsein für das Engagement zugunsten menschenwürdiger Arbeitsplätze zu schärfen. 

Maria José Atienza

17 de Februar de 2021

Mann reinigt Tür
Foto: Gil Ribeiro/Unsplash

Die Initiative Kirche für menschenwürdige Arbeitdie sich aus christlich inspirierten Einrichtungen und Organisationen wie der Caritas, der Spanischen Konferenz der Ordensleute, der Katholischen Aktionsbruderschaft (HOAC) und der Katholischen Studentenjugend zusammensetzt, hat heute Morgen den Schlüssel für ihre Kampagne 2021 vorgestellt.

Die "Kirche für menschenwürdige Arbeit" weist darauf hin, dass "die Pandemie die ohnehin schon schwierige Situation der Arbeitswelt noch verschärft und die Grenzen der kommodifizierten Arbeit aufgezeigt hat". In diesem Sinne wollten sie an die mehr als sechshunderttausend Menschen erinnern, die im Jahr 2020 ihren Arbeitsplatz verloren haben, sowie an die Zahlen der Jugendarbeitslosigkeit bei den unter 25-Jährigen, die in Spanien bereits bei 39,6% liegt.

Ein Arbeitsdrama, das durch die Schwierigkeiten von Tausenden von Menschen verschärft wird, "eine menschenwürdige Arbeit zu finden, die es ihnen ermöglicht, ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen, wie z. B. über die Runden zu kommen, Beruf und Familie zu vereinbaren, Zugang zu Wohnraum, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz oder Energiekomfort, soziale Teilhabe usw.".

Anständige Arbeit ist heute mehr denn je gefragt

Aus all diesen Gründen soll der diesjährige Slogan: "Jetzt erst recht - menschenwürdige Arbeit" ein Anreiz sein, "diese Situation, in der wir uns befinden, insbesondere bei Frauen und jungen Menschen, anzugehen. Dies wird die Hauptpriorität bei den Überlegungen und Aktionen der Initiative im Jahr 2021 sein und findet seinen maximalen Ausdruck im Aufruf zum 1. Mai und zum Welttag für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober, den wichtigsten Tagen in ihrer Arbeit zur Förderung der Würde der Arbeit".

Um dies zu erreichen, wird die Kirche für menschenwürdige Arbeit ihr Sensibilisierungs- und Informationsmaterial aktualisieren, um weiterhin für die Unterstützung der Initiative durch Kirchengemeinden, Gruppen und Institutionen zu werben. Darüber hinaus beabsichtigt sie in diesem Sinne, "den Dialog mit den Mitgliedern der spanischen Bischofskonferenz, insbesondere mit dem Bischof der Arbeitspastoral, voranzutreiben, um Ansichten, Sorgen und Strategien auszutauschen, die die Priorität der menschenwürdigen Arbeit im pastoralen Handeln der gesamten Kirche weiter fördern". 

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