Ein katholischer Blick auf die heutige Zeit

Wohltätigkeitsdiplomatie

Papst Franziskus ist bereit, Risiken einzugehen, um den Schwächsten zu helfen, wo immer sie sind. Dies ist eines der Markenzeichen seines Pontifikats.

Omnes

15 de Oktober de 2022

Im gegenwärtigen Pontifikat gibt es eine Dimension, die für die ganze Kirche wesentlich geworden ist: das, was man die "Kirche des Heiligen Geistes" nennen könnte. Wohltätigkeitsdiplomatie. Papst Franziskus wird nicht müde, vor der ganzen Welt die Notwendigkeit zu wiederholen, dem Leiden der Menschen so nahe zu sein, dass man die Dringlichkeit spürt, ihnen zu Hilfe zu kommen und sie ohne Verzögerung zu verteidigen. Diese liebevolle Art des Handelns ist im Pontifikat von Papst Franziskus zu einem wesentlichen Bestandteil seines Lebens geworden. Modus Operandi Der systematische Ansatz, der auch alle Institutionen des Heiligen Stuhls einbezieht.

Und wenn der Papst das Gebet und die konkrete humanitäre Hilfe für ein notleidendes Volk mobilisiert, wird ein Kreislauf des Verständnisses, des Respekts und des Vertrauens in Gang gesetzt, der in der Lage ist, selbst die größten diplomatischen Entfernungen zu überbrücken oder einen Dialog in Gang zu setzen, wo es bisher keinen gab. 

Die Wohltätigkeitsdiplomatie Sie kennt keine territorialen oder religiösen Grenzen; sie schreckt auch vor den akutesten Krisen nicht zurück; sie erwartet keinen Dank oder Orden. Als erschöpfendes Beispiel könnte man den Krieg in der Ukraine anführen. 

Die Wohltätigkeitsdiplomatie Papst Franziskus hat nicht nur erlaubt, dass Lebensmittel, Medikamente und Geld in das bombenzerstörte Land geschickt werden, sondern auch, dass zwei Kardinäle, Michael Czerny und Konrad KrajeswkiDer Heilige Stuhl wurde eindeutig zu den möglichen Institutionen gezählt, die den beiden Kriegsparteien helfen können, einen Ausweg aus einem sinnlosen Konflikt zu finden.  

Von Haiti bis Bangladesch, vom Libanon bis zum Iran, die Wohltätigkeitsdiplomatie Sie hat sich auch als nützliches Instrument erwiesen, um jene kleinen Teile der Kirche zu ermutigen, die in vielen Ländern Minderheiten sind und oft diskriminiert werden. 

Schließlich darf man nicht die Früchte der Umkehr vergessen, die nicht in einer Statistik gezählt werden können, sondern durch die Wohltätigkeitsdiplomatie ohne Aufdringlichkeit: denn Gott verkündet sich am besten mit einer sanften Liebkosung.

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