Ein katholischer Blick auf die heutige Zeit

"Die Eucharistie ist ein wirksames Mittel gegen die menschliche Engstirnigkeit".

Papst Franziskus hat beim Angelusgebet auf dem Petersplatz das heutige Fest des Leibes und Blutes des Herrn in den Mittelpunkt seiner Überlegungen gestellt.

David Fernández Alonso

6 de Juni de 2021

Papst beim Fronleichnams-Engelsfest
Foto: ©2021 Catholic News Service / US-Konferenz der katholischen Bischöfe.

Am heutigen Sonntag, dem 6. Juni, feiern wir in Italien, Spanien und anderen Ländern das Hochfest des Leibes und Blutes Christi, die Corpus Domini. Deshalb begann Papst Franziskus seine Ansprache nach dem Angelusgebet auf dem Petersplatz mit einem Hinweis auf das Evangelium dieses Festtages: "Das Evangelium stellt uns die Geschichte des letzten Abendmahls vor (Mk 14,12-16.22-26). Die Worte und Gesten des Herrn berühren unsere Herzen: Er nimmt das Brot in seine Hände, spricht den Segen, bricht es und gibt es den Jüngern mit den Worten: "Nehmt, das ist mein Leib" (V. 22).

"Auf diese Weise, in der Einfachheit, spendet uns Jesus das größte Sakrament", erinnert uns der Heilige Vater. "Seine Geste ist eine demütige Geste der Selbsthingabe, des Teilens. Auf dem Höhepunkt seines Lebens verteilt er nicht Brot in Hülle und Fülle, um die Menge zu speisen, sondern bricht sich selbst beim Passahmahl mit den Jüngern. Auf diese Weise zeigt uns Jesus, dass das Ziel des Lebens die Selbsthingabe ist, dass es das Größte ist, zu dienen. Und heute finden wir Gottes Größe in einem Stück Brot, in einer Zerbrechlichkeit, die vor Liebe und Teilen überquillt. Fragilität ist genau das Wort, das ich unterstreichen möchte. Jesus wird zerbrechlich wie Brot, das bricht und zerbröckelt. Aber genau darin liegt seine Stärke. In der Eucharistie ist Zerbrechlichkeit StärkeDie Macht der Liebe, die sich klein macht, um willkommen zu sein und nicht gefürchtet zu werden; die Macht der Liebe, die sich spaltet und trennt, um zu nähren und Leben zu schenken; die Macht der Liebe, die sich zersplittert, um uns in der Einheit zu vereinen".

Die Eucharistie stand im Mittelpunkt seiner Worte zum heutigen Fest: "Und es gibt noch eine andere Kraft, die sich in der Zerbrechlichkeit der Eucharistie zeigt: die Kraft, diejenigen zu lieben, die Fehler machen. Sie ist in der Nacht, in der er verraten wurde Jesus gibt uns das Brot des Lebens. Er macht uns das größte Geschenk, während er in seinem Herzen den tiefsten Abgrund spürt: Der Jünger, der mit ihm isst, der seinen Bissen in dieselbe Schale taucht, verrät ihn. Und der Verrat ist der größte Schmerz für diejenigen, die lieben. Und was tut Jesus? Auf das Böse reagiert er mit einem größeren Guten. Auf das "Nein" von Judas antwortet er mit dem "Ja" der Barmherzigkeit. Er bestraft den Sünder nicht, sondern gibt sein Leben für ihn. Wenn wir die Eucharistie empfangen, tut Jesus dasselbe für uns: Er kennt uns, er weiß, dass wir Sünder sind und dass wir viele Fehler machen, aber er gibt nicht auf, sein Leben mit dem unseren zu verbinden. Er weiß, dass wir sie brauchen, denn die Eucharistie ist nicht der Lohn der Heiligen, sondern der Preis der Heiligen. das Brot der Sünder. Deshalb fordert er uns auf: "Nehmt und esst".

"Jedes Mal, wenn wir das Brot des Lebens empfangen", sagt der Papst, "kommt Jesus, um unseren Schwächen einen neuen Sinn zu geben. Er erinnert uns daran, dass wir in seinen Augen mehr wert sind, als wir denken. Er sagt uns, dass er sich freut, wenn wir unsere Schwächen mit ihm teilen. Er sagt uns immer wieder, dass seine Barmherzigkeit unser Elend nicht fürchtet. Und vor allem heilt er uns mit Liebe von jenen Schwächen, die wir aus eigener Kraft nicht heilen können: die Schwäche, denen zu grollen, die uns verletzt haben; die Schwäche, uns von anderen zu distanzieren und uns in uns selbst zu isolieren; die Schwäche, über uns selbst zu weinen und zu klagen, ohne Frieden zu finden. Die Eucharistie ist eine wirksame Medizin gegen diese Verschlüsse. Das Brot des Lebens heilt nämlich Verkrustungen und verwandelt sie in Fügsamkeit. Die Eucharistie heilt, weil sie uns mit Jesus vereint: Sie lässt uns seine Lebensweise annehmen, seine Fähigkeit, sich den Brüdern und Schwestern zu schenken, auf das Böse mit dem Guten zu antworten. Sie gibt uns den Mut, aus uns selbst herauszugehen und uns mit Liebe der Zerbrechlichkeit der anderen zuzuwenden. So wie Gott es mit uns tut. Das ist die Logik der Eucharistie: Wir empfangen Jesus, der uns liebt und unsere Schwächen heilt, um die anderen zu lieben und ihnen in ihren Schwächen zu helfen".

El milagro de la nieve

El «milagro de la nieve» que hoy recuerda Santa María la Mayor

Teresa Aguado Peña

Papst Mariä Himmelfahrt Jungfrau Castelgandolfo

Der Papst besingt in Mariä Himmelfahrt die Liebe und die Reinheit der Seele.

Redaktion Omnes

Eclipse

María, el eclipse y la ceguera de amor

Antonio Moreno

Merydemaría

MerydeMaria, joyas católicas de una joven emprendedora: «La Virgen María es la protagonista absoluta»

Teresa Aguado Peña

Coronación de la Virgen

El día que el Cielo se quedó sin aliento

Paloma López Campos

Krippenspiel

Die Stadt Bethlehem: Geschichte und Archäologie

David Fernández Alonso

Das große Buch der Schöpfung

Das große Buch der Schöpfung

David Fernández Alonso

priester afrika

Welcher Priester für welches Afrika?

David Fernández Alonso

alte mittelalterliche Kirche

Antike und mittelalterliche Kirchengeschichte

David Fernández Alonso

Wagenstillstand

Stiller Wagen

David Fernández Alonso