Ein katholischer Blick auf die heutige Zeit

Das UFV stellt das Manifest "Pflege ist immer möglich" vor.

Im Zusammenhang mit der kürzlich erfolgten Verabschiedung des Gesetzes zur Regelung der Euthanasie in Spanien hat die Universität Francisco de Vitoria (UFV) heute Morgen ihr Manifest "Pflege ist immer möglich" vorgestellt, in dem sie sich für den Schutz allen menschlichen Lebens ausspricht.

Maria José Atienza

18 de März de 2021

Manifest zur Fotopräsentation

Das Manifest wurde von María Lacalle, Vizerektorin für Lehrpersonal und akademische Organisation der Universität Francisco de Vitoria und Professorin für Rechtstheorie, Ricardo Abengózar, Arzt und Professor für Bioethik, und Elena Postigo, Professorin für Bioethik und Direktorin des Instituts für Bioethik der UFV, vorgestellt.

Die Universität Francisco de Vitoria, die sich für das Wohl des Menschen und der Gesellschaft einsetzt, möchte mit diesem Manifest eine Reflexion über die Euthanasie und alle damit verbundenen Aspekte vorschlagen.

Das Manifest, das sich an die gesamte Universitätsgemeinschaft und die spanische Gesellschaft richtet, zielt darauf ab, die Debatte zu fördern, "in dem Bewusstsein, dass sich hinter einem Antrag auf Sterbehilfe ein komplexes Geflecht menschlicher, ethischer, medizinischer, rechtlicher und sozialer Implikationen verbirgt; vor allem in dem Bewusstsein, dass die Ängste und tiefgreifenden Fragen, mit denen uns der Tod konfrontiert, nicht vermieden werden können, und dass es für eine reife Gesellschaft nicht angemessen ist, den Dialog abzuschotten, insbesondere in einer Angelegenheit wie dieser, in der wir buchstäblich unser Leben riskieren", heißt es in der Präsentation.

Darüber hinaus enthält das Manifest einen Vorschlag für Maßnahmen zum "ganzheitlichen und mitfühlenden Schutz des Lebens, zur Förderung einer Kultur der Fürsorge und des liebevollen Respekts für den schwachen und verletzlichen Patienten bis zum Ende seiner Tage". Sie fordert unter anderem ein Gesetz über eine umfassende Betreuung des Leidens, das stationäre und außerklinische Einrichtungen zur Schmerz- und Leidensbekämpfung, die Ausbildung von Fachkräften, die die Kranken und ihre Familien begleiten müssen, die allgemeine Verbreitung der Palliativmedizin und die Förderung der Betreuung des Sterbenden mit medizinischer, psychologischer, familiärer und spiritueller Zuwendung vorsieht, die es ermöglicht, den Prozess des Sterbens zu humanisieren.

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