{"id":9239,"date":"2021-02-18T22:00:00","date_gmt":"2021-02-18T21:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/?p=9239"},"modified":"2021-02-18T17:02:06","modified_gmt":"2021-02-18T16:02:06","slug":"heilig-joseph-jahr-arbeiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/actualidad\/cultura\/ano-de-san-jose-trabajador\/","title":{"rendered":"Jahr des Heiligen Josef: guter Arbeiter"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn er, wie wir in fr\u00fcheren Brosch\u00fcren \u00fcber das Leben des heiligen Josef gesagt haben, ein guter Ehemann und ein guter Vater war, k\u00f6nnen wir sagen, dass er auch ein guter Arbeiter war. In diesem Jahr, zu dem Papst Franziskus mit dem apostolischen Schreiben aufgerufen hat, widmen wir ihm weiterhin diesen Raum\u00a0<em>Patris Corde<\/em>\u00a0bis zum 8. Dezember.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er war ein guter Arbeiter, vor allem, weil er als einer aus seinem Volk, den Gott auserw\u00e4hlt hatte, um Maria und das Kind ihm anzuvertrauen, versuchen w\u00fcrde, sich selbst finanziell zu versorgen, und da ihm die Heilige Familie anvertraut war, w\u00fcrde er auch versuchen, sie zu unterst\u00fctzen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man k\u00f6nnte meinen, warum nicht, dass sowohl die Gottesmutter als auch der Herr Josef bei seiner beruflichen Arbeit helfen w\u00fcrden, wie bei einem \"Familienunternehmen\". Bei dieser Gelegenheit wollen wir uns jedoch auf den heiligen Patriarchen als Arbeiter konzentrieren und nicht so sehr auf den Beitrag seiner Frau und seines Sohnes.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Werk geheiligt<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der heilige Patriarch arbeitete in seiner Werkstatt ehrlich und verga\u00df dabei nicht, f\u00fcr seine Familie zu sorgen. Er w\u00fcrde die W\u00fcrde seines Tuns betonen, und er w\u00fcrde es mit \u00e4u\u00dferster Perfektion tun, weil er auf diese Weise Gott die Ehre geben wollte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sobald er einen Auftrag von seinen Kunden erhielt - ein neues M\u00f6belst\u00fcck, eine Reparatur, eine Umr\u00fcstung... - achtete er sehr darauf, sie exquisit zu behandeln. Er notierte sich genau, was er zu tun hatte, und fragte, was er tun musste, um die Arbeit perfekt zu erledigen. Er w\u00fcrde sich verpflichten, die Arbeit zu einem bestimmten Datum, dem vereinbarten Termin, zu liefern. Wenn er fertig war, \u00fcbergab er sie mit der Freude von jemandem, der gut gearbeitet hatte, mit dem Wunsch, seinen Kunden zu dienen und sie zufrieden zu stellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine gut ausgef\u00fchrte und daher angemessen entlohnte Arbeit w\u00fcrde f\u00fcr ihn - und f\u00fcr seine Familie und sein Umfeld - eine echte Befriedigung darstellen. Gut gemacht, denn er wusste, wie man es gut anf\u00e4ngt und ebenso gut zu Ende bringt: der erste und der letzte Stein waren seine Sache.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Andererseits hat der heilige Josef seinen Status als Arbeiter mit dem als Ehemann und Vater in Einklang gebracht. Wir k\u00f6nnen uns nicht vorstellen, dass er aufgrund seines beruflichen Engagements die Jungfrau und das Kind vernachl\u00e4ssigen w\u00fcrde, denn die Sorge um sie war die Hauptaufgabe seines Lebens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">All diese Komponenten w\u00fcrden das Werk des heiligen Josef an sich zu einem Gegenstand der Heiligung machen. Die Arbeit selbst w\u00e4re etwas Heiliges. Es w\u00e4re also nicht eine Strafe, ein Fluch oder ein Bu\u00dfgeld, wie viele es vielleicht verstehen, sondern etwas Ehrenhaftes und Heiligmachendes.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Durch Arbeit geheiligt<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Andererseits w\u00fcrde ihn diese Haltung durch seine berufliche T\u00e4tigkeit n\u00e4her zu Gott - zu Gottes Liebe - bringen. Mit anderen Worten: Diese Arbeit w\u00e4re letztlich ein Gebet und eine bestimmte Art und Weise, Gott zu begegnen, mit ihm umzugehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist nicht so, dass er sich w\u00e4hrend seines Arbeitstages dem Rezitieren von Gebeten widmete, sondern dass seine Arbeit selbst, wie wir sagten, sein Gebet war. Mit anderen Worten: Er betete ohne gro\u00dfe Komplexit\u00e4t und arbeitete \"in der Gegenwart\" Gottes. Deshalb teilte er mit ihm, was er tat, und er teilte es nicht nur, sondern bot es ihm an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurz gesagt, sein Leben bekam durch seinen Status als Arbeiter einen Sinn: den Sinn, sich auch bei der Arbeit wie ein Kind Gottes zu verhalten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Letztlich w\u00fcrde er die Arbeit, die er vor sich hatte, als etwas betrachten, das von Gott f\u00fcr ihn gewollt war, also als integralen Bestandteil seiner Berufung oder Mission auf Erden. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem Zusammenhang sagte der heilige Josefmaria Escriv\u00e1 in seiner Predigt\u00a0<em>In Jos\u00e9s Werkstatt<\/em>erinnert uns daran, dass die menschliche Berufung und damit auch die berufliche Arbeit ein wichtiger Teil der g\u00f6ttlichen Berufung ist: \"Deshalb m\u00fcsst ihr euch selbst heiligen und gleichzeitig zur Heiligung der anderen, der Gleichen, beitragen, indem ihr eure Arbeit und eure Umgebung heiligt: das ist der Beruf oder das Gewerbe, das eure Tage tr\u00e4gt (...)\".<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Den Nachbarn bei der Arbeit geheiligt<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Arbeit stellt in den Augen des Glaubens die Teilnahme am Erl\u00f6sungswerk Gottes dar, die Mitarbeit am Kommen des Reiches Gottes, wobei die Eigenschaften des Arbeiters in den Dienst der anderen f\u00fcr Gott gestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der heilige Josef w\u00e4re sich dessen voll bewusst, und die W\u00fcrde, f\u00fcr sich und seine Familie einen bezahlten Beruf zu haben, w\u00e4re die treibende Kraft f\u00fcr seine berufliche Entwicklung. Aber er w\u00fcrde es nicht dabei belassen, sondern \u00fcber seine Umgebung hinausgehen, mit dem klaren Bewusstsein, wie wir sagten, durch seinen Beruf an dem Erl\u00f6sungswerk mitzuwirken, das sein Sohn begonnen hatte und f\u00fcr das er sich bereits in gewisser Weise \"mitverantwortlich\" f\u00fchlte.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er dankte Gott, dass er dieses Mittel hatte, das ihn den Menschen, mit denen er in seinem Beruf zu tun hatte, n\u00e4her brachte. Denn er w\u00fcrde in seiner Arbeit eine Gelegenheit sehen, sich den anderen zu schenken, sie zur g\u00f6ttlichen Liebe zu f\u00fchren und sie zu lehren, dass die Arbeit nicht nur die Mittel f\u00fcr den Lebensunterhalt liefert, sondern auch eine einzigartige Gelegenheit darstellt, Gott zu begegnen, der seine Gnaden anl\u00e4sslich der beruflichen Arbeit in die Seele gie\u00dft.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Si, como dec\u00edamos en anteriores fasc\u00edculos sobre la vida de san Jos\u00e9, \u00e9ste fue un buen esposo y un buen padre, podemos decir que tambi\u00e9n fue un buen trabajador. Seguimos dedic\u00e1ndole este espacio en este a\u00f1o convocado por el papa Francisco con la carta apost\u00f3lica\u00a0Patris Corde\u00a0hasta el pr\u00f3ximo 8 de diciembre.\u00a0 Buen trabajador sobre todo [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":36,"featured_media":9246,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[36,39],"tags":[7,8],"class_list":["post-9239","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-actualidad","category-cultura","tag-san-jose","tag-santos","pmpro-has-access"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9239","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/36"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9239"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9239\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9246"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9239"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9239"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9239"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}