{"id":9140,"date":"2021-02-17T09:53:51","date_gmt":"2021-02-17T09:53:51","guid":{"rendered":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/?p=9140"},"modified":"2025-11-28T14:12:31","modified_gmt":"2025-11-28T12:12:31","slug":"la-cuaresma-un-viajeje-de-return-at-home","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/actualidad\/vaticano\/la-cuaresma-un-viaje-de-regreso-a-casa\/","title":{"rendered":"Fastenzeit, eine Reise nach Hause"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Heilige Vater Franziskus konnte am Aschermittwoch, der den Beginn der Fastenzeit markiert, die Heilige Messe am Stuhlaltar im Petersdom feiern. W\u00e4hrend der Feier fand die Aschenauflegung statt, die Franziskus den anwesenden Kardin\u00e4len und Mitarbeitern auferlegte. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der Beginn des Weges<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu Beginn seiner Predigt erinnerte der Papst daran, dass wir heute \"den Weg der Fastenzeit beginnen\" und wies auf die Richtung hin, der wir in diesen Tagen bis zur Karwoche folgen sollen: \"Es gibt eine Einladung, die aus dem Herzen Gottes kommt, der uns mit offenen Armen und Augen voller Sehnsucht anfleht: 'Wendet euch mir von ganzem Herzen zu'\" (<em>Jl&nbsp;<\/em>2,12).&nbsp;<em>Wende dich an mich<\/em>. Die Fastenzeit ist&nbsp;<em>eine R\u00fcckreise&nbsp;<\/em>zu Gott. Wie oft haben wir, besch\u00e4ftigt oder gleichg\u00fcltig, gesagt: \"Herr, ich komme sp\u00e4ter zu dir zur\u00fcck... Heute kann ich nicht, aber morgen werde ich anfangen zu beten und etwas f\u00fcr andere zu tun\". Jetzt ruft Gott unsere Herzen. Im Leben werden wir immer etwas zu tun haben und uns entschuldigen m\u00fcssen, aber jetzt ist es an der Zeit, zu Gott zur\u00fcckzukehren\".<\/p>\n\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deshalb, so der Papst weiter, \"ist die Fastenzeit ein Weg, der unser ganzes Leben, alles, was wir sind, umfasst. Es ist an der Zeit, die Wege, die wir gehen, zu \u00fcberpr\u00fcfen, den Weg nach Hause zu finden, die grundlegende Verbindung mit Gott wiederzuentdecken, von der alles abh\u00e4ngt. In der Fastenzeit geht es nicht darum, Bl\u00fcmchen zu pfl\u00fccken, sondern darum, zu erkennen, wohin das Herz gerichtet ist. Fragen wir uns: Wohin f\u00fchrt mich der Navigator meines Lebens, zu Gott oder zu mir selbst? Lebe ich, um dem Herrn zu gefallen, oder um gesehen, gelobt, bevorzugt zu werden? Habe ich ein tanzendes\" Herz, das einen Schritt vor und einen zur\u00fcck macht, das ein wenig den Herrn und ein wenig die Welt liebt, oder ein Herz, das fest in Gott steht? F\u00fchle ich mich wohl mit meinen Heucheleien, oder k\u00e4mpfe ich darum, das Herz von der Doppelz\u00fcngigkeit und Falschheit zu befreien, die es fesselt?\"<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Papst Franziskus erkl\u00e4rt, dass \"der Weg der Fastenzeit&nbsp;<em>ein Exodus aus der Sklaverei in die Freiheit<\/em>. Es sind vierzig Tage, die an die vierzig Jahre erinnern, die das Volk Gottes in der W\u00fcste unterwegs war, um in sein Heimatland zur\u00fcckzukehren. Aber wie schwer ist es, \u00c4gypten zu verlassen! Auf dem Weg dorthin gab es immer die Versuchung, sich nach den Zwiebeln zu sehnen, zur\u00fcckzugehen, sich an die Erinnerungen der Vergangenheit zu klammern, an irgendein Idol. So ist es auch bei uns: Der Weg zur\u00fcck zu Gott wird durch unsere ungesunden Bindungen behindert, durch die verf\u00fchrerischen Fesseln der Laster, durch die falschen Sicherheiten des Geldes und des Scheins, durch das l\u00e4hmende Wehklagen. Um gehen zu k\u00f6nnen, muss man diese Illusionen entlarven\".<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">R\u00fcckfahrten<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\"Wie sollen wir dann auf dem Weg zu Gott vorgehen?\", fragt der Papst. Und dann schl\u00e4gt er als Antwort die R\u00fcckreisen vor, von denen uns das Wort Gottes erz\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Blick auf den verlorenen Sohn \"erkennen wir, dass es auch f\u00fcr uns Zeit ist, eine Zeit der&nbsp;<em>zur\u00fcck zum Vater<\/em>. Wie dieser Sohn haben auch wir das Parf\u00fcm zu Hause vergessen, wir haben kostbare G\u00fcter f\u00fcr unbedeutende Dinge vergeudet, und wir sind mit leeren H\u00e4nden und ungl\u00fccklich im Herzen zur\u00fcckgeblieben. Wir sind gefallen: Wir sind Kinder, die st\u00e4ndig fallen, wir sind wie kleine Kinder, die versuchen zu laufen und zu Boden fallen und immer ihren Papa brauchen, der sie wieder aufhebt. Sie ist&nbsp;<em>die Vergebung des Vaters&nbsp;<\/em>die uns wieder auf die Beine bringt: Die Vergebung Gottes, die Beichte, ist der erste Schritt auf unserem Weg zur\u00fcck\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um zu Jesus zur\u00fcckzukehren, m\u00fcssen wir von \"dem geheilten Auss\u00e4tzigen, der zur\u00fcckkam, um ihm zu danken\" lernen. Zehn wurden geheilt, aber nur er wurde auch geheilt\".&nbsp;<em>Kleie<\/em>weil er zu Jesus zur\u00fcckkehrte (vgl.&nbsp;<em>Lc&nbsp;<\/em>17,12-19). Wir alle haben geistige Krankheiten, die wir nicht allein heilen k\u00f6nnen; wir alle haben tief verwurzelte Laster, die wir nicht allein ausrotten k\u00f6nnen; wir alle haben \u00c4ngste, die uns l\u00e4hmen, die wir nicht allein \u00fcberwinden k\u00f6nnen. Wir m\u00fcssen den Auss\u00e4tzigen nachahmen, der zu Jesus zur\u00fcckkehrte und ihm zu F\u00fc\u00dfen fiel. Wir brauchen&nbsp;<em>die Heilung durch Jesus<\/em>Es ist notwendig, ihm unsere Wunden zu zeigen und zu sagen: \"Jesus, ich bin hier vor Dir, mit meiner S\u00fcnde, mit meinem Elend. Du bist der Arzt, du kannst mich befreien. Heile mein Herz\".<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Zuerst kam er zu uns<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Ende seiner Predigt sagte Papst Franziskus, dass \"unsere&nbsp;<em>R\u00dcCKKEHR REISEN&nbsp;<\/em>zu Gott ist nur m\u00f6glich, weil sie zuerst erzeugt wurde&nbsp;<em>ihre Ausw\u00e4rtsreise zu uns<\/em>. Bevor wir zu ihm kamen, kam er zu uns herab. Er ging uns voraus, er kam uns entgegen. Um unseretwillen ist er tiefer hinabgestiegen, als wir es uns vorstellen k\u00f6nnen: Er wurde zur S\u00fcnde, er wurde zum Tod. Daran erinnert uns der heilige Paulus: \"Gott hat den, der keine S\u00fcnde begangen hat, wie eine S\u00fcnde f\u00fcr uns gemacht\" (<em>2 Co&nbsp;<\/em>5,21). Um uns nicht allein zu lassen und uns auf unserem Weg zu begleiten, ist er bis zu unserer S\u00fcnde und unserem Tod hinabgestiegen. Unsere Reise besteht also darin, uns an die Hand nehmen zu lassen. Der Vater, der uns zur\u00fcckruft, ist derjenige, der sein Haus verl\u00e4sst, um uns zu begegnen; der Herr, der uns heilt, ist derjenige, der sich am Kreuz verwunden lie\u00df; der Geist, der unser Leben ver\u00e4ndert, ist derjenige, der mit Kraft und Sanftmut auf unseren Schlamm bl\u00e4st.<\/p>\n\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Anspielung auf die Verbeugung bei der Aschenauflegung ermutigt uns der Papst, dass \"wir uns am Ende der Fastenzeit noch mehr verbeugen, um unseren Br\u00fcdern und Schwestern die F\u00fc\u00dfe zu waschen. Die Fastenzeit ist eine dem\u00fctige Erniedrigung in uns selbst und gegen\u00fcber anderen. Es geht darum, zu verstehen, dass die Erl\u00f6sung nicht ein Aufstieg zur Herrlichkeit ist, sondern ein Herabsteigen aus Liebe. Es geht darum, klein zu werden. Um auf diesem Weg nicht die Orientierung zu verlieren, sollten wir uns vor das Kreuz Jesu stellen: Es ist der stille Sitz Gottes. Sehen wir uns jeden Tag seine Wunden an. In diesen L\u00f6chern erkennen wir unsere Leere, unsere Fehler, die Wunden der S\u00fcnde, die Schl\u00e4ge, die uns verletzt haben\". <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch gerade dort\", so Franziskus abschlie\u00dfend, \"sehen wir, dass Gott nicht mit dem Finger auf uns zeigt, sondern seine Arme weit \u00f6ffnet. Seine Wunden sind f\u00fcr uns offen, und in diesen Wunden sind wir geheilt (vgl.&nbsp;<em>1 P&nbsp;<\/em>2,24;&nbsp;<em>Ist&nbsp;<\/em>53,5). K\u00fcssen wir sie, und wir werden verstehen, dass Gott gerade dort, in den schmerzlichsten L\u00fccken des Lebens, mit seiner unendlichen Barmherzigkeit auf uns wartet. Denn dort, wo wir am verwundbarsten sind, wo wir uns am meisten sch\u00e4men, kommt er uns entgegen. Und jetzt l\u00e4dt er uns ein, zu ihm zur\u00fcckzukehren und die Freude, geliebt zu werden, wiederzuentdecken.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>El Santo Padre Francisco, guardando las medidas sanitarias, ha podido celebrar la Santa Misa del Mi\u00e9rcoles de Ceniza, que da inicio al tiempo de Cuaresma, en el Altar de la C\u00e1tedra de la Bas\u00edlica de San Pedro. 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