{"id":30834,"date":"2023-06-15T06:00:00","date_gmt":"2023-06-15T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/?p=30834"},"modified":"2025-11-17T14:35:52","modified_gmt":"2025-11-17T12:35:52","slug":"lesungen-sonntag-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/recursos\/lecturas-del-domingo\/lecturas-domingo-11\/","title":{"rendered":"Wir brauchen Hirten, die f\u00fcr uns sorgen. 11. Sonntag in der gew\u00f6hnlichen Zeit (A)"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Christus hat die Apostel als Antwort auf das menschliche Elend eingesetzt. Das heutige Evangelium erz\u00e4hlt uns davon: <em>Als er die Menschenmengen sah, hatte er Mitleid mit ihnen, denn sie waren ersch\u00f6pft und verlassen, 'wie Schafe, die keinen Hirten haben'\".<\/em>\". Dies veranlasst ihn, zu seinen J\u00fcngern zu sagen: <em>\"Die Ernte ist reichlich, aber es gibt nur wenige Arbeiter;&nbsp;<\/em>siehe<em>der Herr der Ernte, um Arbeiter in seine Ernte auszusenden\".<\/em>. Angesichts der gro\u00dfen Not ist es notwendig, Arbeitnehmer zu entsenden, um sie zu decken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Interessanterweise treffen hier zwei Metaphern aufeinander: die Menschheit als hilfloses Schaf und die Menschheit als hoffnungsvolle Ernte. Die erste unterstreicht unsere Passivit\u00e4t (wenn auch nicht die totale Passivit\u00e4t: Schafe k\u00f6nnen sehr n\u00fctzlich sein, sie produzieren Wolle, Milch, Fleisch...); die zweite unterstreicht, dass wir etwas zu bieten haben. Wir k\u00f6nnen eine gute Ernte sein, die reiche Fr\u00fcchte tr\u00e4gt. In beiden F\u00e4llen m\u00fcssen wir jedoch versorgt werden, ob wir nun Hirten oder Bauern sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und dann Unser Herr <em>\"Er rief seine zw\u00f6lf J\u00fcnger und gab ihnen Vollmacht, unreine Geister auszutreiben und jede Krankheit und jedes Gebrechen zu heilen\".<\/em>. Oder, um die Metaphern Christi fortzusetzen, die Schafe vor den W\u00f6lfen und Dieben zu sch\u00fctzen, die sie verw\u00fcsten und t\u00f6ten w\u00fcrden, und die Ernte vor den Krankheiten, die sie verderben w\u00fcrden. So ist es die Aufgabe der Apostel und der Bisch\u00f6fe als ihrer Nachfolger, uns vor allem zu sch\u00fctzen, was uns geistlichen Schaden zuf\u00fcgen k\u00f6nnte, und uns zu bef\u00e4higen, unser volles Potenzial in Christus zu erreichen, diese reiche Ernte. Der Gedanke, dass Judas, \"der ihn verraten hat\", selbst zum Wolf, zur Krankheit wurde, ist erschreckend. Deshalb sollte sich unser Gebet f\u00fcr die Arbeiter in der Ernte nicht darauf beschr\u00e4nken, dass sie nach vorne kommen, sondern dass sie ihrer Berufung treu bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der ersten Lesung erz\u00e4hlt Mose dem Volk, was Gott sagt: <em>\"Ich habe dich auf Adlerfl\u00fcgeln getragen und dich zu mir gebracht\".<\/em>. Er sagt ihnen, dass sie, wenn sie in dem Land, in das er sie f\u00fchrt, treu sind, Gottes Besitz sein werden und \"....<em>ein K\u00f6nigreich von Priestern und ein heiliges Volk\".<\/em>. Damit dies geschehen kann, hat Gott uns in seinem Neuen Bund Bisch\u00f6fe als neue Hohepriester in der Nachfolge der Apostel und andere Priester als deren Assistenten gegeben. Die Einsetzung der Apostel und der Bisch\u00f6fe ist also dazu da, dass Gott uns zu sich holt und dass wir zu <em>\"ein heiliges Volk\".<\/em>. Darunter versteht man in erster Linie die Kirche, das neue Israel, das immer nach Heiligkeit streben muss. Ein K\u00f6nigreich von Priestern bedeutet sicherlich <em>\"ein K\u00f6nigreich mit Priestern<\/em>Er bezieht sich auch auf das, was man das gemeinsame Priestertum der Gl\u00e4ubigen nennt. Unser aller Leben hat einen priesterlichen Aspekt: die t\u00e4glichen Gebete und Opfer, die wir Gott in unserer gew\u00f6hnlichen Arbeit und unserem Leben darbringen. Und die geweihten Priester helfen uns, dieses gemeinsame Priestertum zu leben, insbesondere durch die Spendung der Sakramente und durch ihre F\u00fchrung und Lehre.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Predigt zu den Lesungen des 11. Sonntags im Jahreskreis (A)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Priester\u00a0<strong>Luis Herrera Campo<\/strong>\u00a0bietet seine\u00a0<em><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCYYmE6YwDTDrfBnidp327dw\/videos\">nanomilia<\/a><\/em>Eine kurze, einmin\u00fctige Reflexion zu diesen Sonntagslesungen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe title=\"Nanomilie Sonntag 11\" width=\"800\" height=\"450\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/ZKB6Q0XrhHs?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cristo instituy\u00f3 a los ap\u00f3stoles como respuesta a la miseria humana. El evangelio de hoy nos dice: \u201cAl ver a las muchedumbres, se compadec\u00eda de ellas, porque estaban extenuadas y abandonadas, &#8216;como ovejas que no tienen pastor&#8217;\u201d. Esto le lleva a decir a sus disc\u00edpulos: \u201cLa mies es abundante, pero los trabajadores son pocos;&nbsp;rogad, pues, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1441,"featured_media":13325,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[554,647],"tags":[616,638],"class_list":["post-30834","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-evangelio","category-lecturas-del-domingo","tag-evangelio","tag-lecturas-del-domingo","pmpro-has-access"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30834","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1441"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30834"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30834\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13325"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30834"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30834"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30834"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}