{"id":27083,"date":"2022-12-22T06:00:00","date_gmt":"2022-12-22T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/?p=27083"},"modified":"2023-01-12T16:39:21","modified_gmt":"2023-01-12T15:39:21","slug":"interview-anruf-meyumi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/foco\/entrevista-llamameyumi\/","title":{"rendered":"<b>Paula Vega<\/b>Fortsetzung lesen : \"Es ist wichtig, dass es uns gelingt, die entscheidenden Fragen zu beantworten\"."},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Paula Vega, \u00fcber soziale Medien \"<a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/llamameyumi\/?hl=es\"><em>llamameyum<\/em>i<\/a>\"Sie ist Religionslehrerin und Studentin der theologischen Wissenschaften. Sie widmet sich auch der Evangelisierung in sozialen Netzwerken, sie ist das, was wir als digitale Missionarin kennen. Sie l\u00e4sst uns nicht nur an ihrem Alltag teilhaben, sondern auch an einem ansteckend gelebten Glauben. In diesem Artikel bringen wir Ihnen ein Interview, das sie Omnes gegeben hat.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Warum haben Sie angefangen, in den sozialen Medien zu evangelisieren?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Es war keine Entscheidung von heute auf morgen, sondern eher eine schrittweise. Wie jeder junge Mensch teilte ich mein t\u00e4gliches Leben in den sozialen Medien ohne jede Verstellung. Je mehr der Glaube an Bedeutung gewann, desto mehr spiegelte sich das in meinen Beitr\u00e4gen wider. Ich begann, \u00fcber mein t\u00e4gliches Leben in der Gemeinde zu berichten, \u00fcber den Glauben nachzudenken und dann \u00fcber einige Dinge, die ich in der Theologie gelernt hatte. Die Reaktion der Leute war sehr positiv und die Zahl der Anh\u00e4nger wuchs. Durch Gebet und Nachdenken sp\u00fcrte ich, dass ich aus meiner Perspektive als junge Frau und Theologiestudentin etwas beitragen konnte, und ich beschloss, die Sache ernster zu nehmen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Internet ist ein Massenmedium, dessen Inhalte fast immer negativ und weit entfernt von christlichen Werten zu sein scheinen. Wie k\u00f6nnen wir vermeiden, in dieser Flut von Inhalten unterzugehen?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- In den Workshops, die ich zum Thema <a href=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/actualidad\/espana\/situacion-religiosa-en-espana-y-tareas-para-la-nueva-evangelizacion\/\">Evangelisierung<\/a> In Jugendnetzwerken erkl\u00e4re ich, dass eine christliche Haltung im Internet auch bedeutet, dass wir uns bewusst sind, welchen Menschen wir folgen. Wenn ich oberfl\u00e4chlichen Konten folge, die zu Gewalt aufrufen oder sich \u00fcber andere lustig machen, ist es das, was ich w\u00e4hrend der Zeit, in der ich die Netzwerke nutze, empfange, was normalerweise eine lange Zeit ist. Es liegt in meiner eigenen Verantwortung, auf meinem Mobiltelefon einen Raum f\u00fcr positive und beitragende Inhalte zu schaffen. Als Eltern und Katecheten halte ich es f\u00fcr gut, mit den Kindern dar\u00fcber zu sprechen und ihnen Konten mit hochwertigen Inhalten anzubieten. Gott sei Dank haben wir heute eine Menge digitaler Missionare auf allen Plattformen, die sehr ansprechende Inhalte erstellen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full is-resized\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-27085\" width=\"359\" height=\"180\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Paula's soziale Netzwerke<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ist die Berufung als Theologiestudent ein Bed\u00fcrfnis, sich mit Ihrer Arbeit als digitaler Missionar zu befassen, oder ist es etwas Tieferes?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Meine Berufung zur Theologie kam viel fr\u00fcher, nach einem Prozess der Umkehr, in dem ich mich zu etwas anderem berufen sah. Jetzt, da ich es in der richtigen Perspektive sehe, kann ich das eine nicht ohne das andere verstehen. Die Theologie erm\u00f6glicht es mir, in Netzwerken \u00fcber bestimmte Themen zu sprechen, die von den Menschen nachgefragt werden, weil sie auf der Suche nach Antworten sind. Gleichzeitig zwingt mich der Kontakt mit jungen und weit entfernten Menschen dazu, nach M\u00f6glichkeiten zu suchen, die theologische Sprache zu aktualisieren, um sie einander n\u00e4her zu bringen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sie sind verantwortlich f\u00fcr die Ausbildung in einer Gruppe, Sie betreuen junge Menschen zwischen 14 und 18 Jahren, Sie sind Mitglied der Berufungspastoral... Welche Defizite sehen Sie in der religi\u00f6sen Ausbildung junger Menschen? Was brauchen sie Ihrer Meinung nach?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Zun\u00e4chst einmal geht es um die Ausbildung der Katecheten und Lehrer selbst. Jetzt, wo ich Theologie studiere, erkenne ich die Fehler, die ich fr\u00fcher gemacht habe, oder die Dinge, die ich fr\u00fcher gedacht und weitergegeben habe, weil ich keine ausreichende Ausbildung hatte. Zweitens m\u00fcssen wir von den Interessen ausgehen, die sie in jeder Phase ihres Lebens haben. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass es uns gelingt, die entscheidenden Fragen, die sie haben, zu beantworten, denn nur so erh\u00e4lt der Glaube eine tiefe Bedeutung. Drittens: Wir m\u00fcssen die Ausbildung attraktiv machen. Es ist nicht dasselbe, mit ihnen in einem statischen Vortrag \u00fcber die Teile der Messe zu sprechen, wie z. B. bei einem Kahoot. Oder mit einem Referat \u00fcber die \u00d6kumene zu sprechen, anstatt an einem Treffen mit jungen Menschen anderer Konfessionen teilzunehmen. Wir m\u00fcssen kreativ sein und nach den am besten geeigneten Wegen suchen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sie haben mehrfach \u00fcber psychische Gesundheit gesprochen. Glauben Sie, dass die Kirche in diesem Bereich ausreichend t\u00e4tig ist? Was muss Ihrer Meinung nach noch erreicht werden?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Es stimmt, dass sich der Dialog \u00fcber psychische Gesundheit in der Gesellschaft deutlich verbessert hat und dass dies auch auf die Kirche \u00fcbergegangen ist. Ich glaube jedoch, dass psychische Probleme in manchen Kreisen immer noch mit einem Mangel an Glauben oder Vertrauen in Gott in Verbindung gebracht werden. Es wird angenommen, dass die psychologische Therapie die spirituelle Begleitung aufhebt oder umgekehrt, aber beide sind notwendig und erg\u00e4nzen sich. Ohne psychische Gesundheit gibt es keine Gesundheit. Gott begleitet Sie dabei als der treue Freund, der mit Ihnen geht. Ebenso muss die Kirche als Mutter all jene Menschen begleiten und umarmen, die unter psychischen Erkrankungen leiden. Wenn man offener dar\u00fcber spricht, kann das helfen, Vorurteile abzubauen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was ist das Schwierigste daran, Kindern etwas \u00fcber Gott beizubringen?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Zuvor hatte jeder ein Minimum an Religionsunterricht erhalten. Jetzt habe ich Kinder, die zu Hause noch nie etwas von Gott geh\u00f6rt haben, und man muss bei Null anfangen. Die Kontinuit\u00e4t wird kompliziert, und dann trennen sie unbewusst den Glauben von anderen Bereichen, anstatt ihn zum Kern zu machen. In der Schule gibt es Gott, weil der Lehrer mit mir \u00fcber ihn spricht. In meinem \u00fcbrigen Leben ist sie nicht pr\u00e4sent, weil das Umfeld sie nicht f\u00f6rdert. Es ist auch schwierig f\u00fcr sie, die Bedeutung der Zugeh\u00f6rigkeit zur Kirche zu verstehen, weil sie sie nicht t\u00e4glich leben. Wir Lehrer und Katecheten s\u00e4en und beten, dass die Saat irgendwann Fr\u00fcchte tr\u00e4gt, aber die Bew\u00e4sserung, die sie zu Hause erhalten, ist von grundlegender Bedeutung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gibt es etwas, das Ihre j\u00fcngeren Sch\u00fcler Ihnen \u00fcber Gott beigebracht haben und das Sie uns mitteilen m\u00f6chten?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Kinder nehmen schnell auf, dass Gott ein guter Vater ist, der uns wahnsinnig liebt. Aus diesem Grund gelingt es ihnen, eine vertrauensvolle Beziehung zu ihm aufzubauen, in der sie sich nicht scheuen, Fragen zu stellen oder Vorw\u00fcrfe zu machen. Papst Franziskus sagt, dass es auch eine Form des Gebets ist, sich \u00fcber Gott zu \u00e4rgern, weil es bedeutet, mit ihm zu sprechen und seine Existenz anzuerkennen. Die Kinder haben mich gelehrt, keine Angst zu haben, mich an Gott zu wenden und ihm jederzeit zu sagen, was ich f\u00fchle. Er nimmt alles an und liebt mich weiterhin.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Paula Vega, en redes sociales \u201cllamameyumi\u201d, es profesora de Religi\u00f3n y estudiante de Ciencias Teol\u00f3gicas. Se dedica tambi\u00e9n a evangelizar en redes sociales, es lo que conocemos como una misionera digital. No solo comparte su d\u00eda a d\u00eda, en su contenido se encuentra una fe vivida contagiosa. En este art\u00edculo os traemos una entrevista que [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1436,"featured_media":27084,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[549,548],"tags":[233,1071],"class_list":["post-27083","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-evangelizacion","category-foco","tag-entrevistas","tag-misioneros-digitales","pmpro-has-access"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27083","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1436"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=27083"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27083\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/27084"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=27083"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=27083"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=27083"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}