{"id":26617,"date":"2022-11-28T06:05:00","date_gmt":"2022-11-28T05:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/?p=26617"},"modified":"2025-11-28T13:44:45","modified_gmt":"2025-11-28T11:44:45","slug":"der-opus-von-i-fullt-40-jahre-als-personliche-vorliebe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/recursos\/el-opus-dei-cumple-40-anos-como-prelatura-personal\/","title":{"rendered":"Opus Dei feiert 40-j\u00e4hriges Bestehen als Personalpr\u00e4latur"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Josemar\u00eda Escriv\u00e1 sah die Geburt des <a href=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/recursos\/preguntas-opus-dei\/\">Opus Dei <\/a>im Herzen der Kirche. Sein ganzer Lebensweg des H\u00f6rens auf das Gr\u00fcndungscharisma ist auf die Treue zur Kirche ausgerichtet. Er wei\u00df, dass er auf die Stimmen in seinem Geist h\u00f6ren muss; er denkt dar\u00fcber nach, was er bei denen sieht, die ihm folgen. Er l\u00e4sst sich von der Art und Weise leiten, in der die Hirten der Kirche die geistlichen und apostolischen Impulse, die sich ereignen, beobachten und kanalisieren, damit sie ganz kirchlich sind. Das empfangene Geschenk wird also von innen nach au\u00dfen und von au\u00dfen nach innen unter dem Blick Gottes gemessen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Nach innen, und als Familie<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Anfangsphase spielt sich fast alles in seinem Inneren ab, in seiner Seele und in den Seelen seiner ersten Anh\u00e4nger, wobei die in der Di\u00f6zese Madrid eingerichtete Autorit\u00e4t nicht aus den Augen verloren wird. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf Wunsch des Bischofs erhielt die beginnende Gr\u00fcndung bald darauf ein institutionelles Profil, das ihr eine gewisse Substanz und Konsistenz verlieh (Pia Uni\u00f3n, 1941). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine famili\u00e4re Sozialit\u00e4t bildet sich um einen Vater, der mit seiner Familie den Wunsch teilt, der Kirche zu dienen, und seine tiefe Erfahrung der g\u00f6ttlichen Vaterschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Monate sp\u00e4ter erkennt er die priesterliche Dimension des empfangenen Geschenks auf neue Weise, was ihn dazu bringt, die Notwendigkeit des Amtspriestertums zu sehen: nicht als \u00e4u\u00dferlich und damit verbunden, sondern als dem apostolischen Wirken der Laien innewohnend, die mitten in der Welt mit ihresgleichen arbeiten und die Sendung in der Kirche erf\u00fcllen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Bischof von Madrid, zusammen mit dem <em>nihil obstat<\/em> des Heiligen Stuhls (Priestergesellschaft vom Heiligen Kreuz und Laien, 1943): Die Verbindung zwischen dem gemeinsamen Priestertum und dem Amtspriestertum wird immer deutlicher. Der Gr\u00fcnder wird dies in einem Siegel widerspiegeln: ein in die Welt eingeschriebenes Kreuz.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Universell und s\u00e4kular<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es kam zu einer Ausdehnung und Verdichtung, die viele L\u00e4nder erreichte. Die anf\u00e4ngliche Intuition \u00fcber die Universalit\u00e4t des empfangenen Geschenks wurde best\u00e4tigt, was eine im Katholizismus vorhandene und in Rom ans\u00e4ssige Regelung erforderte. Der heilige Josefmaria erkannte auch, dass die S\u00e4kularit\u00e4t des Charismas als urspr\u00fcnglicher Charakterzug best\u00e4tigt werden muss, der nicht verw\u00e4ssert werden darf. Er strebte eine universelle und s\u00e4kulare Institutionalit\u00e4t an. Er erhielt sie, indem er sich den neuen Formen (S\u00e4kularinstitut, 1947-50) anschloss, die auf die von Pius XII. herbeigef\u00fchrten normativen \u00c4nderungen warteten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die unver\u00e4nderliche Linie der Stiftung setzt sich fort: Der Stifter wei\u00df, dass er ein solcher ist und sch\u00e4tzt das Licht, das er pers\u00f6nlich empf\u00e4ngt; gleichzeitig sch\u00e4tzt er die Bed\u00fcrfnisse derer, die ihm in der Stiftung folgen. <a href=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/actualidad\/consideraciones-ad-charisma-tuendum\/\">Opus Dei,<\/a> die einschneidenden Ma\u00dfnahmen in der beruflichen Arbeit und in der Familie fortzusetzen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laizistischer, weltlicher Geist und priesterliche F\u00fcrsorge im institutionellen Konzert. Viele Hirten der Kirche beobachten in ihren Di\u00f6zesen dieses originelle Werk zum Nutzen ihrer Gl\u00e4ubigen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die neuen Zeiten verlangen nach diesen Impulsen, und in der Tat werden in der Kirche andere weltliche Realit\u00e4ten geboren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Klare geistliche und apostolische Profile<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es fehlte jedoch etwas, um das Ph\u00e4nomen zu umrei\u00dfen und einige der verarmenden Interpretationen des Charismas zu reduzieren. Nach einigen Versuchen folgte der Rat des Heiligen Stuhls, den Abschluss des Zweiten Vatikanischen Konzils abzuwarten. Auf dem Spiel standen die Bed\u00fcrfnisse der s\u00e4kularisierten Welt und der Wunsch der Kirche, mit ihr Schritt zu halten. Escriv\u00e1 sah, dass das Opus Dei mit der aus dem Konzil hervorgehenden Kraft besser dienen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Konzilsaula erklingen entscheidende pastorale Wahrheiten und Impulse: Licht der V\u00f6lker, Berufung durch die Taufe, Volk Gottes, allgemeine Berufung zur Heiligkeit, <a href=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/foco\/santos-en-familia-centro-del-mensaje-de-san-josemaria-escriva\/\">heiligmachende irdische Realit\u00e4ten<\/a>Der unbegrenzte Sendungshorizont der Kirche, die Gemeinschaft und die Einheit, das g\u00f6ttliche Geschenk der Freiheit, der Frieden und die Arbeit f\u00fcr die Gesellschaft, die Befreiung der Menschheit durch den menschgewordenen Gottessohn usw.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Josemar\u00eda Escriv\u00e1 starb, als er an einer besseren institutionellen Verankerung des Werkes arbeitete. Als er starb, machte er die geistlichen und apostolischen Umrisse des Charismas deutlich; er spornte seine S\u00f6hne an und ergriff die notwendigen Ma\u00dfnahmen, um die Verpflichtung zu erneuern, den weltlichen Laienruf nicht zu vernachl\u00e4ssigen, dem er aus freien St\u00fccken folgte und der die priesterliche Sorge von innen heraus einschloss. Er beendet sein irdisches Leben in der Hoffnung, dass die Hirten im Lichte des k\u00fcrzlich abgeschlossenen Konzils verstehen werden, wie sie den Dienst des Werkes an der Kirche als Ganzes erleichtern k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Personalpr\u00e4latur<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die festen Umrisse des apostolischen Geistes und der apostolischen Wege, die in seinem Gr\u00fcndergeist festgehalten, im Leben seiner Nachfolger veranschaulicht und mit der Entwicklung der Kirche konfrontiert wurden, konvergieren im institutionellen Aspekt in der Gestalt der Personalpr\u00e4latur. Johannes Paul II. lie\u00df die m\u00f6gliche Entscheidung ernsthaft pr\u00fcfen; Alvaro del Portillo, Nachfolger des heiligen Josefmaria, bot dem Heiligen Stuhl seine volle Zusammenarbeit und Loyalit\u00e4t an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 28. November 1982 wurde die Apostolische Konstitution \"Ut sit\" ver\u00f6ffentlicht. Der Pr\u00e4lat und die Gl\u00e4ubigen der Pr\u00e4latur h\u00f6ren von den Hirten der Kirche die Aufforderung, dem Gr\u00fcnder treu zu sein; so entsteht eine originelle Artikulation der objektiven und pers\u00f6nlichen Elemente des pastoralen Ph\u00e4nomens im Schl\u00fcssel der Beziehung zwischen dem allgemeinen und dem Amtspriestertum, mit einem Pr\u00e4laten, der Hirte ist. Es wird in Danksagung gelebt in der <a href=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/actualidad\/el-opus-dei-adecuara-sus-estatutos-a-ad-charisma-tuendum\/\">Opus Dei<\/a>die sich auf diesem g\u00fcnstigen Weg befindet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Geschichte geht weiter. Der Zusammenschluss in der Pr\u00e4latur findet seit 40 Jahren statt, um dort weiterzumachen, wo die Bed\u00fcrfnisse der Kirche und der Welt es erfordern. Ein gro\u00dfer Theologe pflegte zu sagen, dass der Pfeil weiter fliegt, wenn der Sch\u00fctze die Sehne st\u00e4rker spannt, indem er sie nahe am Herzen h\u00e4lt. Um weiter zu gehen, muss man sich dem Herzen n\u00e4hern: auf das h\u00f6ren, was denjenigen inspiriert, der in seinem Herzen die erste Stimme Gottes vernommen hat; was Gott zu denen sagt, die in jedem Augenblick die Bewahrer des Lichts und die Verantwortlichen f\u00fcr die empfangene Sendung in der Kirche sind, der Pr\u00e4lat als Vater und Hirte selbst und die Gl\u00e4ubigen mit ihm. Und immer auf das Herz der Hirten h\u00f6ren - mit Petrus an der Spitze -, die mit Blick auf das Ganze den Teil der Kirche (\"partecica\", wie Josemar\u00eda Escriv\u00e1 zu sagen pflegte) so zu betrachten wissen, dass sie das sein kann (\"ut sit\"), was Gott will.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Josemar\u00eda Escriv\u00e1 vio nacer el Opus Dei en el seno de la Iglesia. Todo su recorrido vital de escucha al carisma fundacional se alinea en la fidelidad a la Iglesia. Sabe que tiene que escuchar las voces en su esp\u00edritu; reflexiona sobre lo que ve suceder en quienes le siguen. 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