{"id":18376,"date":"2022-02-04T06:00:00","date_gmt":"2022-02-04T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/?p=18376"},"modified":"2022-02-03T10:21:14","modified_gmt":"2022-02-03T09:21:14","slug":"friedens-worte-wort-mercy-worter-zum-schreiben-mit-koffer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/recursos\/ensenanzas-del-papa\/paz-palabra-misericordia-palabras-a-escribir-con-mayuscula\/","title":{"rendered":"Frieden, Wort, Barmherzigkeit. W\u00f6rter, die mit einem Gro\u00dfbuchstaben zu schreiben sind"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Fassen wir zusammen, was der Heilige Vater bei diesen drei Gelegenheiten gelehrt hat.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"el-camino-de-la-paz-dialogo-educacion-y-trabajo\"><strong>Der Weg zum Frieden: Dialog, Bildung und Arbeit<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Botschaft zum 55. Weltfriedenstag (1-I-2022) stand unter dem Titel: <em>Dialog zwischen den Generationen, Bildung und Arbeit: Instrumente zur Schaffung eines dauerhaften Friedens<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schon Paul VI. bekr\u00e4ftigte, dass der Weg zum Frieden einen neuen Namen hat: die ganzheitliche Entwicklung des Menschen und aller V\u00f6lker (vgl. Enzyklika <em>Populorum Progressio,<\/em> 1967, n. 76).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch auch heute noch, so warnt Franziskus, haben Kriege, Pandemien, Umweltzerst\u00f6rung usw. nicht dazu gef\u00fchrt, dass sich an der derzeitigen Situation etwas \u00e4ndert. <em>\"ein Wirtschaftsmodell, das mehr auf Individualismus als auf solidarischem Teilen beruht\".<\/em> (Nr. 1 der Botschaft von Franziskus), ohne auf die <em>\"der Schrei der Armen und der Erde\".<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gleichzeitig erinnert uns der Bischof von Rom daran, dass die Friedenskonsolidierung etwas ist, das uns alle angeht, auch uns pers\u00f6nlich: <em>\"Alle k\u00f6nnen zusammenarbeiten, um eine friedlichere Welt zu schaffen: vom eigenen Herzen \u00fcber die Beziehungen in der Familie, in der Gesellschaft und zur Umwelt bis hin zu den Beziehungen zwischen den V\u00f6lkern und zwischen den Staaten\".<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie schl\u00e4gt drei Wege vor, um einen dauerhaften Frieden zu schaffen: <em>\"Der Dialog zwischen den Generationen als Grundlage f\u00fcr die Verwirklichung gemeinsamer Projekte. Zweitens: Bildung als Faktor f\u00fcr Freiheit, Verantwortung und Entwicklung. Und schlie\u00dflich, sich f\u00fcr die volle Verwirklichung der Menschenw\u00fcrde einzusetzen\".<\/em> Drei Wege \u00fcbrigens, die der jetzige Nachfolger Petri sehr wohl \"gegangen\" ist.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"dialogo-entre-generaciones\"><strong>Dialog zwischen den Generationen<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weder Individualismus, egoistische Gleichg\u00fcltigkeit noch gewaltsamer Protest sind L\u00f6sungen. Die derzeitige Gesundheitskrise hat neben der Einsamkeit der \u00e4lteren Menschen, dem Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und dem Fehlen eines gemeinsamen Ideals f\u00fcr die Zukunft auch einen Mangel an Vertrauen mit sich gebracht. Aber wir haben auch wunderbare Beispiele von Solidarit\u00e4t erlebt. Der Dialog ist notwendig. Y<em> \"Dialog bedeutet, einander zuzuh\u00f6ren, einander gegen\u00fcberzutreten, sich zu einigen und gemeinsam zu gehen\".<\/em> (n. 2). Dies ist m\u00f6glich, indem wir die Erfahrung der \u00c4lteren mit der Dynamik der J\u00fcngeren verbinden. Aber es erfordert unseren Willen, den Willen von uns allen, \u00fcber die unmittelbaren Interessen, \u00fcber Flickschusterei und schnelle L\u00f6sungen hinauszuschauen und gemeinsame und nachhaltige Projekte zu f\u00f6rdern. B\u00e4ume k\u00f6nnen nur aus ihren Wurzeln Fr\u00fcchte tragen. Und diese Wurzeln werden durch Bildung und Arbeit gest\u00e4rkt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\"Es geht um Bildung.<\/em> -sagt der Nachfolger von Petrus. <em>\"In der Arbeitserfahrung finden sich M\u00e4nner und Frauen verschiedener Generationen, die sich gegenseitig helfen und ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihre F\u00e4higkeiten zum Wohle der Allgemeinheit austauschen\". <\/em>(<em>ebd.<\/em>.).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"invertir-en-educacion-y-fomentar-la-cultura-del-cuidado\"><strong>Investitionen in die Bildung und F\u00f6rderung einer \"Kultur der Pflege<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist daher bedauerlich, dass die Milit\u00e4rausgaben steigen, w\u00e4hrend die Mittel f\u00fcr die allgemeine und berufliche Bildung in den letzten Jahren betr\u00e4chtlich zur\u00fcckgegangen sind, obwohl sie die beste Investition sind, weil sie die beste Investition in den \u00e4rmsten L\u00e4ndern der Welt sind. <em>\"die Grundlagen einer koh\u00e4siven Zivilgesellschaft, die in der Lage ist, Hoffnung, Wohlstand und Fortschritt zu schaffen\".<\/em> (<em>ebd,<\/em> 3).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daher ist eine \u00c4nderung der Finanzstrategien im Bereich der Bildung erforderlich, zusammen mit der F\u00f6rderung eines <em>\"Kultur der Pflege<\/em> (vgl. Enzyklika <em>Laudato si', <\/em>231). Was der Papst hier sagt, ist wichtig: dass Kultur die gemeinsame Sprache f\u00fcr einen Dialog sein kann, der Barrieren abbaut und Br\u00fccken schl\u00e4gt. Denn, wie er schon bei anderen Gelegenheiten gesagt hat, <em>\"Ein Land w\u00e4chst, wenn seine verschiedenen kulturellen Reicht\u00fcmer in einen konstruktiven Dialog treten: Volkskultur, Universit\u00e4tskultur, Jugendkultur, k\u00fcnstlerische Kultur, technologische Kultur, Wirtschaftskultur, Familienkultur und Medienkultur\".<\/em> (Enzyklika<em> Fratelli tutti<\/em>, n. 199).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Francis schl\u00e4gt vor, ein neues kulturelles Paradigma zu schaffen durch <em>\"ein globaler Bildungspakt<\/em> die alle Menschen einbezieht und eine integrale \u00d6kologie nach einem Modell des Friedens, der Entwicklung und der Nachhaltigkeit f\u00f6rdert, in dessen Mittelpunkt die Br\u00fcderlichkeit und das B\u00fcndnis zwischen den Menschen und ihrer Umwelt stehen (vgl. Videobotschaft <em>zum Global Compact on Education. Gemeinsam nach vorne schauen, <\/em>15-X-2020). Gleichzeitig werden die jungen Menschen in die Lage versetzt, ihren Platz in der Arbeitswelt einzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"promover-y-asegurar-el-trabajo\"><strong>F\u00f6rderung und Sicherung von Arbeitspl\u00e4tzen&nbsp;<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Arbeit schafft und bewahrt Frieden, weil sie sowohl Ausdruck der eigenen Person als auch Verpflichtung zur Zusammenarbeit mit anderen ist. Die Besch\u00e4ftigungslage hat durch die Covid-19-Pandemie einen schweren Schlag erlitten. Insbesondere diejenigen, die von prek\u00e4ren Arbeitsverh\u00e4ltnissen leben, wie viele Migranten, sind inmitten eines Klimas der Unsicherheit schutzlos ausgeliefert. Die einzige M\u00f6glichkeit, darauf zu reagieren, ist die F\u00f6rderung menschenw\u00fcrdiger Arbeit. <em>\"Wir m\u00fcssen mit gemeinsamen Ideen und Anstrengungen die Voraussetzungen schaffen und L\u00f6sungen finden, damit jeder Mensch im erwerbsf\u00e4higen Alter die M\u00f6glichkeit hat, mit seiner eigenen Arbeit zum Leben der Familie und der Gesellschaft beizutragen.<\/em> (Botschaft des Papstes, Nr. 4).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies ist eine Herausforderung f\u00fcr alle: f\u00fcr Arbeitnehmer und Arbeitgeber, f\u00fcr den Staat und die Institutionen, f\u00fcr die Zivilgesellschaft und die Verbraucher. Vor allem f\u00fcr die Politik, die aufgerufen ist, die richtige Balance zwischen wirtschaftlicher Freiheit und sozialer Gerechtigkeit zu finden. Und, wie Papst Bergoglio betont, ist dies eine Herausforderung f\u00fcr alle. <em>\"Alle, die in diesem Bereich t\u00e4tig sind, angefangen bei den katholischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, k\u00f6nnen in der Soziallehre der Kirche eine sichere Orientierung finden\". <\/em>(<em>ebd.<\/em>).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"la-palabra-revela-a-dios-y-nos-lleva-a-los-demas\"><strong>Das Wort offenbart Gott und f\u00fchrt uns zu anderen&nbsp;<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 23. Januar wurde die <em>Wort-Gottes-Sonntag<\/em>die Papst Franziskus f\u00fcr den dritten Sonntag im Jahreskreis eingef\u00fchrt hat. In seiner Predigt hob der Papst zwei Aspekte hervor.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>-Das offenbarende Wort Gottes.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erstens: Das Wort offenbart Gott: <em>\"Sie offenbart das Antlitz Gottes\". <\/em>-weist Francisco darauf hin. <em>\"als die desjenigen, der sich um unsere Armut k\u00fcmmert und um unser Schicksal besorgt ist\".<\/em>. Nicht als Tyrann, der im Himmel eingeschlossen ist, noch als kalter, unbeirrter Beobachter, als neutraler und gleichg\u00fcltiger Gott. Er ist der \"Gott mit uns\", das fleischgewordene Wort, der f\u00fcr uns Partei ergreift und sich f\u00fcr unseren Schmerz engagiert, der \"liebende Geist\" des Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als qualifizierter Sprecher dieses Wortes in der Kirche wendet sich der Papst an seine Zuh\u00f6rer, an jeden einzelnen von uns, pers\u00f6nlich: <em>\"Er ist ein Gott, der nahe, barmherzig und z\u00e4rtlich ist, der dich von den Lasten befreien will, die dich erdr\u00fccken, der die K\u00e4lte deiner Winter w\u00e4rmen will, der deine dunklen Tage erhellen will, der deine unsicheren Schritte unterst\u00fctzen will. Und er tut dies mit seinem Wort, mit dem er zu Ihnen spricht, um die Hoffnung inmitten der Asche Ihrer \u00c4ngste neu zu entfachen, um Sie in den Labyrinthen Ihrer Traurigkeit Freude finden zu lassen, um die Bitterkeit Ihrer Einsamkeit mit Hoffnung zu f\u00fcllen. Er l\u00e4sst dich gehen, nicht in einem Labyrinth, sondern auf dem Weg, um ihm jeden Tag zu begegnen\".<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und so fragt Franziskus uns, ob wir dieses wahre \"Bild\" Gottes, das in das Vertrauen, die Barmherzigkeit und die Freude des Glaubens geh\u00fcllt ist, in unserem Herzen tragen und in der Kirche weitergeben. Oder ob wir ihn im Gegenteil rigoros und in Angst geh\u00fcllt als falschen G\u00f6tzen sehen und zeigen, der weder uns noch anderen hilft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u2013<em>Das Wort versetzt uns in eine gesunde Krise.<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zweitens: Das Wort bringt uns zum Menschen. Wenn wir verstehen, dass Gott mitf\u00fchlend und barmherzig ist, \u00fcberwinden wir die Versuchung einer kalten und \u00e4u\u00dferen Religiosit\u00e4t, die das Leben nicht ber\u00fchrt und ver\u00e4ndert. <em>\"Das Wort fordert uns auf, aus uns selbst herauszugehen, um unseren Br\u00fcdern und Schwestern mit der einzigen dem\u00fctigen Kraft der befreienden Liebe Gottes zu begegnen\".&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist es, was Jesus in der Synagoge von Nazareth tat und sagte, als er offenbarte, dass <em>\"Er ist gesandt, um den Armen - die wir alle sind - zu begegnen und sie zu befreien\".<\/em> Er ist nicht gekommen, um uns eine Reihe von Regeln aufzuerlegen, sondern um uns von den Ketten zu befreien, die unsere Seelen gefangen halten. <em>\"Auf diese Weise zeigt er uns, was die Anbetung ist, die Gott am meisten gef\u00e4llt: sich um den N\u00e4chsten zu k\u00fcmmern.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Das Wort bringt unsere Rechtfertigungen in die Krise, die das, was nicht funktioniert, immer vom anderen oder von den anderen abh\u00e4ngig machen\".<\/em>. Und der Papst spricht nicht von Theorien: <em>\"Wie schmerzlich ist es, unsere Br\u00fcder und Schwestern auf dem Meer sterben zu sehen, weil sie nicht von Bord gehen d\u00fcrfen\".<\/em>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Schwert steckt weiterhin in der Seele: <em>\"Das Wort Gottes l\u00e4dt uns ein, in die \u00d6ffentlichkeit zu gehen und uns nicht hinter der Komplexit\u00e4t der Probleme zu verstecken, hinter 'da ist nichts zu machen' oder 'was kann ich tun' oder 'es ist ihr oder sein Problem'. Er fordert uns auf, zu handeln, die Anbetung Gottes und die Sorge um den Menschen zu vereinen\".&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben der Starrheit, die f\u00fcr Franziskus typisch f\u00fcr den modernen Pelagianismus ist, ist auch jede \"engelhafte\" oder entk\u00f6rperlichte Spiritualit\u00e4t, die f\u00fcr die neugnostischen Bewegungen typisch ist, gegen das Wort Gottes. Der Papst beschreibt dies auf sehr anschauliche Weise: <em>\"Eine Spiritualit\u00e4t, die uns 'in die Umlaufbahn' bringt, ohne sich um unsere Br\u00fcder und Schwestern zu k\u00fcmmern.<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Fr\u00fcchte des Wortes Gottes sind ganz anders: <em>\"Das fleischgewordene Wort (vgl. Joh 1,14) will sich in uns inkarnieren. Er distanziert uns nicht vom Leben, sondern f\u00fchrt uns in das Leben ein, in die allt\u00e4glichen Situationen, in das H\u00f6ren auf das Leiden unserer Br\u00fcder und Schwestern, auf den Schrei der Armen, auf die Gewalt und die Ungerechtigkeiten, die die Gesellschaft und den Planeten verletzen, damit wir nicht gleichg\u00fcltige Christen sind, sondern arbeitende Christen, kreative Christen, prophetische Christen\".<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Wort Gottes ist kein toter Buchstabe, sondern Geist und Leben. Mit den Worten von Madeleine Delbr\u00eal (einer franz\u00f6sischen Mystikerin, die in den Pariser Arbeitervierteln wirkte, 1964 starb und derzeit seliggesprochen wird) sagt Franziskus, dass <em>\"Die Bedingungen f\u00fcr das H\u00f6ren auf das Wort des Herrn sind die Bedingungen unseres 'Heute': die Umst\u00e4nde unseres t\u00e4glichen Lebens und die Bed\u00fcrfnisse unserer N\u00e4chsten\".<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">All dies verpflichtet uns, so der Papst, zuallererst das Wort Gottes in den Mittelpunkt der Seelsorge zu stellen, auf es zu h\u00f6ren und von dort aus auf die Bed\u00fcrfnisse der anderen zu h\u00f6ren und sie zu beachten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"acompanar-a-los-enfermos-con-misericordia\"><strong>Kranken mit Barmherzigkeit beistehen<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schlie\u00dflich greift der Nachfolger Petri in seiner Botschaft zum 30. Welttag der Kranken (11. Februar 2022) die Worte des Evangeliums wieder auf: <em>\"Seid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist\".<\/em> (Lk 6:36). Und er l\u00e4dt uns ganz konkret dazu ein <em>\"auf dem Weg der N\u00e4chstenliebe an der Seite der Leidenden zu sein\".<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"jesus-misericordia-del-padre\"><strong>Jesus, Barmherzigkeit des Vaters<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Franziskus fordert uns auf <em>\"Barmherzig wie der Vater\",<\/em> dessen Barmherzigkeit <em>\"hat in sich selbst sowohl die Dimension der Vaterschaft als auch der Mutterschaft (vgl. Jes 49,15), denn er sorgt f\u00fcr uns mit der Kraft eines Vaters und der Z\u00e4rtlichkeit einer Mutter, immer bereit, uns neues Leben im Heiligen Geist zu schenken\".<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Papst fragt weiter, warum Jesus, <em>\"Barmherzigkeit des Vaters<\/em>Er k\u00fcmmerte sich besonders um die Kranken, so dass diese F\u00fcrsorge zusammen mit der Verk\u00fcndigung des Glaubens Teil der Mission der Apostel wurde (vgl. Lk 9,2).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses Mal antwortet er mit einem Zitat von E. L\u00e9vinas: <em>\"Der Schmerz isoliert vollst\u00e4ndig, und aus dieser absoluten Isolation erw\u00e4chst der Ruf nach dem Anderen, die Anrufung des Anderen\" (Eine Ethik des Leidens),<\/em> Paris 1994, S. 133-135). Und der Papst erinnert an so viele kranke Menschen, die unter der Einsamkeit der Pandemie gelitten haben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"los-agentes-y-los-centros-sanitarios\"><strong>Gesundheitspersonal und Gesundheitseinrichtungen<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies gilt insbesondere f\u00fcr Besch\u00e4ftigte im Gesundheitswesen (\u00c4rzte, Krankenschwestern und -pfleger, Laboranten, Patientenbetreuer und viele andere Freiwillige).<strong>), <\/strong><em>\"deren Dienst an der Seite der Kranken, der mit Liebe und Kompetenz ausgef\u00fchrt wird, die Grenzen des Berufs \u00fcberschreitet und zur Mission wird\".&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er f\u00fcgt hinzu, als w\u00fcrde er zu jedem einzelnen sprechen: <em>\"Eure H\u00e4nde, die das leidende Fleisch Christi ber\u00fchren, k\u00f6nnen ein Zeichen der barmherzigen H\u00e4nde des Vaters sein\",<\/em> und fordert sie auf, sich der gro\u00dfen W\u00fcrde dieses Berufes und der damit verbundenen Verantwortung bewusst zu sein. Sie ber\u00fchren das Fleisch des leidenden Christus.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In W\u00fcrdigung der gro\u00dfen Fortschritte in der medizinischen Wissenschaft, sowohl in der Behandlung als auch in der Forschung und Rehabilitation, erinnert der Papst an ein grundlegendes Prinzip. Wir d\u00fcrfen nicht vergessen, dass <em>\"Der Patient ist immer wichtiger als seine Krankheit, und deshalb muss jeder therapeutische Ansatz den Patienten, seine Geschichte, seine \u00c4ngste und seine Sorgen anh\u00f6ren. Auch wenn es nicht m\u00f6glich ist, zu heilen, ist es immer m\u00f6glich, zu pflegen, zu tr\u00f6sten, dem Patienten eine N\u00e4he zu geben, die zeigt, dass man sich um ihn k\u00fcmmert und nicht um seine Krankheit.<\/em> Es ist daher zu hoffen, dass die Berufsausbildung das Gesundheitspersonal in die Lage versetzt, dem kranken Menschen zuzuh\u00f6ren und sich auf ihn einzulassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Franziskus unterstreicht die Bedeutung der katholischen Gesundheitszentren und -einrichtungen: <em>\"In einer Zeit, in der die Wegwerfkultur weit verbreitet ist und dem Leben nicht immer die W\u00fcrde zuerkannt wird, die es verdient, angenommen und gelebt zu werden, werden diese Strukturen nicht immer anerkannt, <\/em>als H\u00e4user der Barmherzigkeit<em>Sie k\u00f6nnen mit gutem Beispiel vorangehen, wenn es um den Schutz und die Pflege jeder Existenz geht, selbst der zerbrechlichsten, von der Empf\u00e4ngnis bis zum nat\u00fcrlichen Ende.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus so vielen Gr\u00fcnden schlie\u00dft der Papst mit einem Hinweis auf die Gesundheitspastoral, auch wenn der Besuch bei den Kranken eine Einladung ist, die Christus an alle seine J\u00fcnger richtet: <em>\"Ich war krank und du hast mich besucht\".<\/em> (Mt 25,36). <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Resumamos las ense\u00f1anzas del Santo Padre con esas tres ocasiones. 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