{"id":11300,"date":"2021-04-13T06:00:00","date_gmt":"2021-04-13T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/?p=11300"},"modified":"2021-04-13T23:40:44","modified_gmt":"2021-04-13T22:40:44","slug":"acht-jahrhundert-erziehungsschlussel-fur-einen-religionslehrplan-des-zwanzigsten-jahrhunderts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/foco\/claves-educativas-del-siglo-ii-para-un-curriculo-de-religion-del-siglo-xxi\/","title":{"rendered":"P\u00e4dagogische Schl\u00fcssel des zweiten Jahrhunderts f\u00fcr einen Religionslehrplan des 21."},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Jetzt, da wir den neuen Lehrplan f\u00fcr Religion \u00fcberdenken, lohnt es sich, genauer hinzuschauen und die Schl\u00fcssel zu entdecken, die uns dabei helfen werden, dass dieser Lehrplan seinen Lehr- und Lernauftrag wirklich erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn ich dar\u00fcber nachdenke, kommt mir der ber\u00fchmte Satz des heiligen Iren\u00e4us von Lyon in den Sinn: \"Die Herrlichkeit Gottes besteht darin, dass der Mensch lebt\", und ich denke, dass er uns eine eindrucksvolle Vision vermittelt. Vor allem, wenn wir den zweiten Teil des Satzes des heiligen Bischofs nicht streichen: \"Das Leben des Menschen besteht darin, Gott zu betrachten\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei dieser Aufgabe, die der schulische Religionsunterricht darstellt, gibt es zwei Ufer eines Flusses, die miteinander verbunden werden m\u00fcssen: Gott und der Mensch. Der Lehrplan muss es richtig machen, und das ist seine wichtige und manchmal komplizierte Aufgabe. Vielleicht sind wir zu anderen Zeiten zu sehr von einem theologischen Inhalt ausgegangen, den wir den Kindern und Jugendlichen anpassen und erkl\u00e4ren mussten. Ein Inhalt, den der Religionslehrer sinnvoll zu gestalten suchte und in den er einen Gro\u00dfteil seiner Energie investierte.<\/p>\n\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Satz des heiligen Iren\u00e4us l\u00e4dt uns ein, diesen Weg zwischen Mensch und Gott zu gehen, aber in einer anderen Richtung. Auf den Menschen zuzugehen, mit seiner ganzen Sehnsucht nach Leben und Leben in F\u00fclle. Auf seine Sorgen, seine K\u00e4mpfe, seine Wunden, seine Sehns\u00fcchte zu h\u00f6ren ... und ihm zu helfen zu entdecken, dass Gott selbst diese Sehns\u00fcchte erf\u00fcllen will. Dass seine Geschichte ihm nicht fremd ist. Dass die Herrlichkeit Gottes darin besteht, dass dieses Kind das volle Leben erreicht, dass dieser junge Mensch mit all der Kraft lebt, die Gott selbst in sein Herz ges\u00e4t hat. Jesus sagte: \"Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in F\u00fclle haben\" (Joh 10,10).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies wird uns zu einem Lehrplan mit rein p\u00e4dagogischem Schwerpunkt f\u00fchren, dessen zentrales Ziel die volle und ganzheitliche Reifung des Sch\u00fclers auf der Grundlage der vom Christentum vorgegebenen Schl\u00fcssel ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses Projekt muss jedoch von zwei Grundannahmen getragen werden, die, wenn sie nicht angemessen ber\u00fccksichtigt werden, den Lehrplan und den schulischen Religionsunterricht selbst zum Scheitern verurteilen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einerseits m\u00fcssen wir dem Heiligen von Smyrna aufmerksam zuh\u00f6ren und auch den zweiten Teil des Satzes betonen. Es ist wahr, dass Gott will, dass der Mensch lebt, aber das Leben des Menschen besteht darin, Gott zu betrachten. Diese tiefe Sehnsucht des Herzens, die alle Menschen versp\u00fcren, hat einen Namen: Gott. Er ist die Quelle des Lebens, und wenn wir dem Menschen Gott wegnehmen, nehmen wir ihm nicht eine mehr oder weniger interessante Idee, sondern die Quelle seines eigenen Lebens weg. Denn vielleicht ist das das gro\u00dfe Problem der Weitergabe des Christentums, dass wir Gott selbst zu einer Idee und das Christentum zu einer Ideologie gemacht haben, obwohl es etwas ganz anderes ist.<strong> Gott ist eine Person und das Christentum ist eine Begegnung. <\/strong>Aus diesem Grund muss der junge Mensch und seine Reifung im Mittelpunkt des Lehrplans stehen, in dem die pers\u00f6nliche Begegnung mit Gott die F\u00fclle aller Dimensionen seines Seins ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die zweite S\u00e4ule, auf die sich das Projekt st\u00fctzen sollte, ist eine<strong> korrekte Anthropologie.<\/strong> Und das ist nicht etwas Abstraktes oder nur Spekulatives. Falsche anthropologische Visionen f\u00fchren zu unvollst\u00e4ndigen und unstrukturierten pers\u00f6nlichen Verwirklichungen, die Frustration erzeugen. Wir m\u00fcssen unseren jungen Menschen eine Vision des Menschen bieten, die als Referenz f\u00fcr die vollst\u00e4ndige und reife Integration aller Dimensionen ihres Lebens dient. Das bedeutet aber auch, dass der Lehrplan selbst diese klare Vision in seinem Kern haben muss. Wie so oft d\u00fcrfen wir nichts als selbstverst\u00e4ndlich hinnehmen, wir m\u00fcssen der Katze das Fell \u00fcber die Ohren ziehen und uns dar\u00fcber im Klaren sein, was f\u00fcr ein Modell von Mensch wir haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vielleicht wirft der heilige Iren\u00e4us von Lyon selbst ein neues Licht auf diese Frage, wenn er sagt, dass \"Christus aufgrund seiner unendlichen Liebe das geworden ist, was wir sind, um uns ganz zu machen, was er ist\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Horizont dessen, was wir zu sein berufen sind, das beste anthropologische Modell, das wir unseren jungen Menschen pr\u00e4sentieren k\u00f6nnen, das Zentrum des Lehrplans, egal in welche Richtung wir die Br\u00fccke, die den Menschen mit Gott verbindet, beschreiten, ist kein anderer als Jesus Christus.<\/p>\n\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn wir uns \u00fcber diese Grunds\u00e4tze im Klaren sind - der Mensch und seine Reifung, Gott als die F\u00fclle des Lebens und eine klare Anthropologie mit Christus als ma\u00dfgeblichem Bezugspunkt -, kann der Religionsunterricht in der Schule einen gro\u00dfen Beitrag zum Bildungssystem und zum Leben der Kinder und Jugendlichen leisten.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ahora que estamos repensando el nuevo curr\u00edculo de Religi\u00f3n merece la pena mirar en profundidad y descubrir las claves que nos ayudar\u00e1n a que realmente ese curr\u00edculo cumpla con su cometido de ense\u00f1anza-aprendizaje. Pensando en esto me ha venido la c\u00e9lebre frase de san Irineo de Lyon, \u2018la gloria de Dios es que el hombre [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":45,"featured_media":11301,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[552,548],"tags":[],"class_list":["post-11300","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-educacion","category-foco","pmpro-has-access"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11300","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/45"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11300"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11300\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11301"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11300"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11300"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11300"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}