Ein katholischer Blick auf die heutige Zeit

Vater Leo XIV.

In der großen Familie der Kirche werden die Veränderungen mit dem Herzen gelebt. Heute tritt ein neuer Vater in das Haus ein.

Antonio Moreno

9 de Mai de 2025

Papa Leon
©CNS photo/Vatican Media

Es ist kein Rechtschreibfehler, nein, es ist nur so, dass ich ihn heute so nennen möchte: Papa. Denn ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber was ich empfinde, seit Papst Franziskus uns am Ostermontag verlassen hat, ist ein enormes Gefühl der Verwaistheit. 

Es ist nicht rührselig oder sentimental, sondern es geht darum, dass die Päpste, wie die Etymologie des Wortes selbst sagt, wahre Väter sind, geistige Väter der christlichen Gemeinschaft. Offensichtlich stammt der Begriff aus dem Griechischen "Pappas" und wurde seit den ersten Jahrhunderten des Christentums verwendet, um nicht nur den Nachfolger Petri, sondern auch die übrigen Bischöfe und sogar die Presbyter zu bezeichnen, so wie wir sie heute mit dem Titel "Vater" ansprechen. Erst im Mittelalter wurde der Titel nur noch für den Bischof von Rom verwendet. 

Der Tod unseres Vaters (wieder mit Akzent) Franziskus hat uns ohne Führer, ohne Hirten zurückgelassen, ein wenig orientierungslos, denn er wurde sehr geliebt und übte sehr gut diese geistliche Vaterschaft aus, einen Weg zu weisen, diese gemeinsame Pilgerreise zum Himmel, die das Leben ist, zu führen.

Die Figur des Papstes ist, wie die der Väter, für jeden Menschen, ob Kind oder Erwachsener, von grundlegender Bedeutung. Er ist eine Bezugsfigur, die uns als Menschen prägt und uns hilft, erwachsen zu werden, zu reifen und, wenn wir uns an seine Lehren erinnern, auch alt zu werden.

Wie ein Vater gibt uns der Papst Sicherheit, unterstützt uns in unseren täglichen Kämpfen, erzählt uns immer wieder von Jesus und gibt uns das Gefühl, dass wir nicht allein sind, dass er sich immer um uns kümmert, uns beschützt und uns in unserem Schmerz begleitet. 

Wie die Eltern lehrt uns der Papst, erzieht uns, zeigt uns die guten und schlechten Wege für unser Leben auf. Er hat Erfahrung und predigt durch sein Beispiel, daher hat er Autorität. Er ist ein Vorbild, jemand, den man nachahmen sollte. 

Wie Väter bietet uns auch der Papst Disziplin an. Und das mögen wir alle nicht. Wir wollen keine Grenzen, und deshalb verachten viele den Papst, wie Väter.

Wie die Väter hilft uns der Papst, eine Beziehung zu anderen aufzubauen. Er gibt uns das Gefühl, Teil der Familie der Kinder Gottes und der großen Menschheitsfamilie zu sein.

Wie die Väter regt uns der Papst kognitiv an, ermutigt uns zum Denken, zum Nachdenken, zur Suche nach den Wegen des christlichen Lebens. Mit seinem Lehramt fordert er uns heraus, er lässt nicht zu, dass wir selbstgefällig werden, sondern rüttelt uns immer wieder aus unserer Neigung zum Einschlafen auf.

Wie die Väter versorgt uns der Papst mit dem Lebensnotwendigen, mit der Nahrung des Lebens. Das Wort Gottes ohne die das christliche Leben ausgelöscht wird.

Wie die Väter kümmert sich der Papst um die Mutter Kirche, die wichtigste Frau im Leben eines jeden Menschen. Sie ist diejenige, die uns mit der Eucharistie stillt, diejenige, die uns mit Vergebung und Barmherzigkeit umarmt, diejenige, die uns begleitet, wenn wir krank sind oder in Not.... 

Deshalb habe ich alle Päpste geliebt, die ich gekannt habe, solange ich denken kann; und deshalb liebe ich alle Päpste, die ich gekannt habe, solange ich denken kann. Leo XIV.. Niemand sucht sich seinen Vater aus, aber wir alle sind als Kinder aufgerufen, unseren Vater und unsere Mutter zu ehren. Wir mögen ihren Akzent, ihre Tendenzen, ihre Art und Weise mögen, aber tief im Inneren weiß ein gutes Kind, wie es seine Eltern erkennen, schätzen und lieben kann.

Es gibt bereits Kinder, die Leo XIV. nicht mögen werden, Kinder, die ihren eigenen Weg gehen wollen und die jede Entscheidung ihres Vaters kritisieren werden. Eigennützige Kinder, die nicht bereit sind, die Autorität des Papstes sanftmütig und mit Demut des Herzens zu akzeptieren. Kinder, die nicht erkennen können, dass hinter der geistlichen Vaterschaft des Nachfolgers von Petrus diejenige Gottes steht, der ihn zu uns gesandt hat, so wie er uns eines Tages in das Haus unseres Vaters und unserer Mutter geschickt hat, um uns zu helfen. 

Das hängt von ihnen ab. Heute kann ich Gott nur für den Vater danken, den er uns gegeben hat. Ich kann es kaum erwarten, ihm zuzuhören, von ihm gefüttert zu werden, ihn nachzuahmen, von ihm zu lernen... Wenn ich ihnen kindisch vorkomme, lade ich sie ein, mit Jesus wie Kinder zu werden, um zu verstehen, worum es hier geht. Und wie die Kleinen sagen, um vor ihren Freunden zu prahlen, sage ich ihnen heute, dass "mein Papa der Beste ist".

El milagro de la nieve

El «milagro de la nieve» que hoy recuerda Santa María la Mayor

Teresa Aguado Peña

Papst Mariä Himmelfahrt Jungfrau Castelgandolfo

Der Papst besingt in Mariä Himmelfahrt die Liebe und die Reinheit der Seele.

Redaktion Omnes

Eclipse

María, el eclipse y la ceguera de amor

Antonio Moreno

Merydemaría

MerydeMaria, joyas católicas de una joven emprendedora: «La Virgen María es la protagonista absoluta»

Teresa Aguado Peña

Coronación de la Virgen

El día que el Cielo se quedó sin aliento

Paloma López Campos

Eclipse

María, el eclipse y la ceguera de amor

Antonio Moreno

oración verano

La oración en verano

Antonio Moreno

¡Qué poca vergüenza!

¡Qué poca vergüenza!

Antonio Moreno

AI

Ahí hay una AI que dice: «¡ay!»

Antonio Moreno

mirada

Bajad la mirada

Antonio Moreno