Ein katholischer Blick auf die heutige Zeit

Pelegrín Muñoz: von der Förderung von Tajamar zum vollen Leben seines Priestertums

1958 zog Pelegrín Muñoz nach Madrid, um die Leitung von Tajamar zu übernehmen, einem Bildungs- und Sportprojekt, das im Februar desselben Jahres seine ersten Schritte unternahm und das Leben und die Gestaltung eines großen Teils von Vallecas veränderte.

Paloma López Campos

17 de Oktober de 2024

Pelegrín Muñoz

Pelegrín Muñoz Gracia starb am 14. Oktober im Alter von 93 Jahren. Im August 2025 wäre er vierzig Jahre lang Priester gewesen, nach einem Leben, das mehrere klar definierte Etappen hatte, die alle mit voller Hingabe und großer Großzügigkeit gelebt wurden.

Er wurde 1931 in Teruel geboren und musste aufgrund des frühen Todes seines Vaters schon bald in gewissem Maße die Rolle des Familienoberhaupts übernehmen und seiner Mutter bei der Erziehung seiner drei jüngeren Geschwister helfen.

Berufung zum Opus Dei und die Anfänge von Tajamar

In seiner Heimatstadt entdeckte er in den frühen 1950er Jahren seine Berufung für die Opus Dei und einige Zeit später, 1958, zog er nach Madrid, um die Leitung der TajamarDas Projekt, ein Bildungs- und Sportprojekt, das im Februar desselben Jahres seine ersten Schritte unternahm, veränderte das Leben und die Gestaltung eines großen Teils von Vallecas.

Dort, wo bis dahin Barackensiedlungen und Wohnverhältnisse vorherrschten, begannen neue Horizonte zu entstehen, und Pelegrín Muñoz spielte dabei eine bemerkenswerte Rolle, indem er sich um finanzielle Unterstützung für den Erwerb des Grundstücks und die Erschließung des Sektors bemühte, in dem die Tajamar-Gebäude errichtet wurden, die heute noch Dienstleistungen für das Viertel erbringen.

Mit seiner unermüdlichen Arbeit, verbunden mit seiner Sympathie, seiner Einfachheit und seiner großen Fähigkeit, mit Menschen aus allen Gesellschaftsschichten umzugehen, förderte Pelegrín Muñoz die Gründung des Kuratoriums von Tajamar und später der gleichnamigen Stiftung, deren erster Direktor er war.

Priesterweihe

1981 wurde er zum Berater der Kommission für Sozialarbeit in Cajamadrid ernannt, aber einige Jahre später verließ er seine Stelle bei Tajamar und wechselte an die Universität von Navarra, wo er sein Theologiestudium fortsetzte, um im Alter von 54 Jahren zum Priester geweiht zu werden.

Von diesem Moment an und nach seiner Rückkehr nach Madrid widmete sich Pelegrín Muñoz seinen priesterlichen Aufgaben und war stets bereit, jeden, der seine Dienste benötigte, im Rahmen verschiedener vom Opus Dei geförderter apostolischer Initiativen aufzunehmen.

Priesterliche Seele

Auf diese Weise war er viele Jahre lang Kaplan der IESE in Madrid, wo viele Fachleute, die sich für ihre Arbeit in der Geschäftswelt in Spanien und in anderen Ländern ausbilden ließen, die Gelegenheit hatten, von seiner priesterlichen Seele und gleichzeitig von seiner wertvollen Lebenserfahrung zu profitieren, die durch schwierige familiäre Situationen und nicht einfache berufliche Unternehmungen genährt wurde, wie es bei Tajamar der Fall war.

Pelegrín Muñoz widmete auch viel Zeit der Beichtgelegenheit in den Pfarreien La Araucana und Concepción de Goya sowie anderen pastoralen Aufgaben, selbst in Zeiten, in denen sein sich verschlechternder Gesundheitszustand ihn zwang, einige Einschränkungen vorzunehmen. Aber diejenigen von uns, die ihn zu verschiedenen Zeiten seines Lebens kannten, können bezeugen, dass er immer voll und ganz zur Verfügung stand, um dorthin zu gehen, wo er gebraucht wurde, und dass seine Einfachheit, Bescheidenheit und sein guter Humor ihn begleiteten, bis er seine Seele Gott übergab.

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