Ein katholischer Blick auf die heutige Zeit

Lungelo: "In meinem Land gibt es viele Bekehrungen".

Dieser Seminarist aus der Republik Südafrika studiert dank eines Stipendiums der Stiftung Römisches Akademisches Zentrum (CARF) in Pamplona.

Maria José Atienza

1 de Dezember de 2022

lungelo carf
Foto: Lungelo Halalisani Gabriel ©CARF

Lungelo Halalisani Gabriel ist ein Seminarist aus der Diözese Eshowe, Südafrika. Er ist 28 Jahre alt und studiert Theologie an der Internationales Seminar Bidasoain Pamplona. Seine Familie war nicht religiös und stammte von den Zulu ab, aber seine Eltern ermöglichten ihm die beste Ausbildung in katholischen Schulen. Er ist das dritte von vier Geschwistern. 

"Obwohl meine Familie nur über geringe Mittel verfügte, bemühten sich meine Eltern, uns die beste Ausbildung zukommen zu lassen. Ich erhielt viel Hilfe von Missionaren und Ordensleuten, und ihr Lebensbeispiel wuchs in mir, so sehr, dass ich erwog, mich für das Priesterleben zu entscheiden", sagt er.

Lungelo ist sich des Priestermangels in Südafrika bewusst, der das sakramentale Leben vieler Gläubiger, die in den Randgebieten der Pfarreien seines Landes leben, behindert. Trotzdem wächst die Kirche weiter und es gibt viele Bekehrungen.  

"Ich möchte mich sehr gut ausbilden, um meinem Land dienen zu können, in dem ein großer Bedarf besteht, die Gläubigen in Bezug auf das christliche Leben und die Lehre der Kirche gut auszubilden und sie zu befähigen, im Rahmen der von ihnen erwarteten Parameter Initiativen zu ergreifen", sagt er. 

Für ihn muss der Priester des 21. Jahrhunderts "jemand sein, der absolut hingebungsvoll und verliebt in Gott ist und der andere zu ihm führt". In seinem Leben wird Heiligkeit erwartet, die kohärent und authentisch sein soll".

Vor zwei Jahren kam er dank des Vertrauens seines Bischofs und eines Stipendiums der Europäischen Kommission an das Internationale Seminar von Bidasoa. CARF-Stiftung. "Im Ausland zu studieren und eine Ausbildung zu machen, hätte ich mir nie träumen lassen". Für ihn ist Bidasoa mehr als ein Seminar, es ist wirklich eine Familie. "Ich bin beeindruckt von dem Engagement, sich um die Liturgie, das Leben der Frömmigkeit, das Studium und die menschliche Entwicklung zu kümmern". 

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