Ein katholischer Blick auf die heutige Zeit

Papst Franziskus im September: Eucharistischer Kongress in Budapest und Pastoralbesuch in der Slowakei

Im September wird der Heilige Vater mehrere Tage lang in zwei Ländern im Herzen Europas, Ungarn und der Slowakei, tätig sein.

Omnes

1. September 2021

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Im ersten Teil wird der Papst den Internationalen Eucharistischen Kongress in Budapest abschließen, der in den Tagen zuvor in der ungarischen Hauptstadt stattfand, sowie ein theologisches Symposium zur Vorbereitung der Einberufung. Einige haben ihre Aufmerksamkeit vor allem auf den innenpolitischen Kontext - die Entscheidungen der ungarischen Regierung, die angebliche Unterstützung oder Ablehnung bestimmter Initiativen durch den Papst - oder den internationalen Kontext - die angespannten Beziehungen zwischen Ungarn und der Europäischen Union - gerichtet. Dies sind unvermeidliche, aber nicht zentrale Aspekte des kurzen, aber sehr intensiven Besuchs von Franziskus in Budapest. Wichtiger ist der ausdrückliche Anlass für seine Anwesenheit: ein eucharistischer Kongress, der Anstoß für den Glauben der Ungarn und anderer an diesem internationalen Ereignis Interessierter. "Alle meine Quellen sind in dir"Dieser Vers aus Psalm 87, der als Referenz für den Kongress gewählt wurde, zeigt dies genau.

Papst Franziskus wird das Marienheiligtum in Šaštín besuchen.

In der Slowakei wird der Papst länger bleiben und die Hauptstadt Bratislava, die Städte Košice und Prešov sowie das Marienheiligtum von Šaštín besuchen. Das Programm ist umfangreich und steht unter dem Motto "Mit Maria und Josef auf dem Weg zu Jesus".Dazu gehören Begegnungen mit den Behörden, den anderen Religionsgemeinschaften, den griechischen Katholiken, den Jugendlichen und den Zigeunern (in der Landessprache "Roma"). Diese letzte Begegnung führt den Papst in ein Gebiet, das er besonders schätzt, eine "Peripherie" am Rande des gesellschaftlichen Lebens, die auch eine große Herausforderung für seine sehr anspruchsvolle Seelsorge darstellt. Die Siedlung Luník IX und ihre Bewohner mit einer Arbeitslosenquote von fast 100 % werden für diejenigen, die diese Reise verfolgen, unerwartet sein und wahrscheinlich im Gedächtnis des Pontifikats verankert bleiben.

Während die Situation in beiden Ländern während des Kommunismus Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede aufwies, gibt es auch heute, dreißig Jahre nach dem Fall des kommunistischen Regimes, gemeinsame Herausforderungen, aber auch eigene Besonderheiten. Zwei Länder, zwei Anlässe, zwei Manifestationen des Interesses von Papst Franziskus an diesen Ländern im Herzen Europas.

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