Ein katholischer Blick auf die heutige Zeit

Bischof Asenjo: "Ich werde meinem Nachfolger sagen, dass er den Bruderschaften Zeit widmen soll".

AVANCE - Der Erzbischof von Sevilla hat Omnes ein Interview gegeben, in dem er ausführlich über einen Großteil seines Lebens berichtet und das wir Ihnen hier kurz vorstellen. 

Maria José Atienza

17. April 2021

Asenjo_palio

In einem Interview mit Omnesdie am Sonntag, den 18. April, in vollem Umfang veröffentlicht wird, der Erzbischof von Sevilla, Bischof Juan José Asenjosprach über seine Arbeit im Sekretariat der Bischofskonferenz, seine Zeit auf dem Stuhl von Córdoba und, im weitesten Sinne, über seine Jahre als Oberhaupt der Kirche in Sevilla. In dem Interview gibt der Erzbischof auch einige Einblicke in die Gestalt seines Nachfolgers auf dem Stuhl von Sevilla.

Bischof Asenjo wird in Sevilla bleiben, "außer im Sommer, wenn ich wegen der Hitze nach Sigüenza hinauffahre". Ein Zeichen der Zuneigung, die er für das Land Andalusien empfindet und die trotz der schwierigen Anfänge, "in denen es diejenigen gab, die die Unwahrheit verbreiteten, dass er die Andalusier nicht liebe", erwidert wird: "Die Sevillaner sagen mir, dass sie glücklich sind, dass ich hier bleibe".

Bischof Asenjo, der den Heiligen Stuhl gebeten hat, seine Nachfolge zu beschleunigen, ist aufgrund des völligen Verlusts des Sehvermögens auf einem Auge und eines großen Teils des anderen sehr eingeschränkt. Er freut sich über die Arbeit, die er im Laufe der Jahre in Sevilla geleistet hat, und hebt dabei das Priesterseminar, die Arbeit von Delegationen wie Familien oder Migranten oder die Errichtung der Theologischen Fakultät hervor, "die Sevilla verdient hat".

Die Rolle und die Stärke der Bruderschaften und Konfraternitäten ist offensichtlich eines der Themen, die der Erzbischof von Sevilla in diesem Interview anspricht. In Bezug auf die Bruderschaften, die er als "großen Deich gegen die Säkularisierung" betrachtet, unterstreicht er seine Überzeugung, dass "die Bruderschaften zu verachten eine zu arrogante und unintelligente Haltung ist". In diesem Sinne gibt er eine Erklärung für die Zukunft ab: "Ich werde meinem Nachfolger immer raten, die Bruderschaften zu lieben, sie zu schätzen, sie zu kennen und ihnen Zeit zu widmen".

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